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Hans-Joachim Klaus ist Direktor des Mercure-Hotels Kongress Suhl

© Ekkehard Tanzer

Thüringen

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

1. Suhler Hoteliers haben der Stadt ihre Meinung über eine möglich Tourismusabgabe mitgeteilt. Wie hat der OB reagiert?

Der OB hat eigentlich gar nicht reagiert. Er sieht seine Tätigkeit nach eigenen Aussagen sowieso nur als Moderator zwischen den Fronten. Also wird er seinen Finanzdezernenten Erik Reigl machen lassen.

2. Rechnen Sie damit, dass die Abgabe zum 1. Januar wirksam wird?

Unsere Proteste haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass die Tourismusabgabe zum 1. Januar nicht kommen wird. Aber ich glaube nicht, dass sie komplett vom Tisch ist. Sie wird wohl zum 1. Juli eingeführt. Denn diese Einnahmequelle wollen sich die Stadtoberen nicht entgehen lassen.

3. Welche Auswirkungen befürchten Sie für Ihr Haus?

Bei 45.000 Hotelgästen in unserem Haus bedeutet die Abgabe eine finanzielle Belastung in Höhe von 90.000 Euro. Bei einer Zunahme der Betriebskosten besteht die Gefahr, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verlieren und Kunden künftig in benachbarte Orte wie Meiningen, Ilmenau, Arnstadt und Gotha ausweichen. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

4. Was kann man jetzt noch tun, um die Gefahr abzuwenden?

Wir können momentan nur abwarten und auf die Vernunft der Stadträte hoffen. Auf jeden Fall werden wir die momentane Satzung nicht hinnehmen und den Rechtsweg suchen.

Die Fragen stellte Ekkehard Tanzer


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