Anzeige

Schleswig-Holstein

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006

1. Glauben Sie, dass die Idee, Innereien in den Vordergrund zu stellen, bei den Gästen ankommt?

Wenn das nicht der Fall wäre, würde ich mich nicht so stark für dieses Konzept engagieren. Die Zeit ist reif für eine Rückbesinnung auf die guten essbaren Produkte von anno dazumal. Aber es wird etwas Zeit und Geduld bedürfen, um die Gäste von Nieren, Kutteln oder Hirn zu überzeugen.

2. Wie wollen Sie dieses Konzept bekannt machen?

Ich denke dabei an kulinarische Aktionswochen rund um das Thema „Innereien“. Darüber hinaus werde ich spezielle Angebote regelmäßig auf die Speisekarte setzen. Unter anderem eignen sich doch Gerichte wie Ochsenmaulsülze in Kapern-Zitronen-Vinaigrette oder Zunge vom Galloway in Meerrettich-Kruste gebraten auf holsteinische Apfel-Butter-Sauce auch hervorragend als Vorspeise. Sogar ein „Gruß aus der Küche“ kann Innereien beinhalten.

3. Woher kommen die Produkte?

Vertrauen ist hier die wichtigste Voraussetzung. Und die bieten mir zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in der Region, mit denen ich seit vielen Jahren eng zusammenarbeite und die mich noch nie enttäuscht haben. Alle meine Lieferanten zeichnen sich durch hohe Qualität der Produkte aus und gehen auch noch auf meine Sonderwünsche ein – wenn ich diese mal habe. Und das ist gut so.

Die Fragen stellte Heinz-Joachim Zinke


KommentierenDrucken
Auch interessant

Kurtaxe auch im Winter

Künftig wird im Ostseebad Baabe auch im Winter eine Gästegebühr erhoben. mehr...

Weitere Artikel aus Regional und Lokal vom :

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige