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Holm Retsch ist Geschäftsführer des DEHOGA-Regionalverbandes Leipzig

© Marlis Heinz

Sachsen

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/23 vom 7. Juni 2008

1. Köche haben wenig Zeit für den Einkauf, Klein-Erzeuger wenig Mittel für groß angelegte PromotionZeitlich begrenztes Verkaufsförderungsinstrument, das im Rahmen eines Marketingprogramms eingesetzt wird.
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-Touren. Macht das Regionalität zum Luxus?

Wir sehen diese Probleme. Deshalb unterstützen wir das Anliegen des Regionalmanagements Westsachsen, Netze zu knüpfen. Anbieter und Gastronomen müssen erst einmal voneinander erfahren. Erst dann lassen sich stabile und wirtschaftlich vertretbare Kontakte aufbauen.

2. Sind Sie mit der Resonanz der sächsischen Gastronomen auf regionale Produkte zufrieden?

Es gibt viele Wirte, die mitziehen. Beim der Aktion RegioBrunch zum Beispiel. Das ist eine Veranstaltungsreihe, bei der einmal im Monat ein ländliches Restaurant gemeinsam mit Produzenten zum Genuss heimischer Spezialitäten einlädt. Diese Idee will der DEHOGA
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noch ausbauen. 2009 wollen das Regionalmanagement Westsachsen, der DEHOGA und der Internationale Kochkunstverein einen Köchewettbewerb organisieren. Dabei dürfen die Teilnehmer nur mit regionalen Produkten kochen.

3. „Bier braucht Heimat“ lautet ein bekannter Spruch. Glauben Sie, dass der irgendwann auch für Gemüse oder Fleisch gilt?

Natürlich! Was im Brauereibereich längst eine Selbstverständlichkeit ist, sollte auch für andere Produkte möglich sein. Gerade jetzt, da sich die Frage des Transportes immer mehr zuspitzt. Nur, reden muss man miteinander, die Partnerschaft mit dem Nachbarn als den Normalfall ansehen und das weit gereiste ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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als das Außergewöhnliche. Ich wünsche mir, dass wir bei den regionalen Produkten bald bayerische Verhältnisse haben.Die Fragen stellte Marlis Heinz


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Zum Betrieb einer Besen- oder Straußwirtschaft ist keine Gaststättenerlaubnis erforderlich: nur eine Anmeldung als Gewerbe. mehr...

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