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Die dritte Generation: Priska und Rudi Wanner

© Roland Bailer

Baden-Württemberg

Ein Jubiläum, das sich gelohnt hat

Das Gasthaus zur Traube feiert 100-jähriges Bestehen und steigert dadurch seine Gästezahl

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006
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OTTERSWEIER. „Alleine feiern macht keinen Spaß, darum habe ich euch alle eingeladen.“ Mit diesen humorvollen Worten begrüßte Rudi Wanner seine Ehrengäste bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen seines Hauses. Er und seine Ehefrau Priska führen das Gasthauses zur Traube im Ottersweierer Ortsteil Haft in der dritten Generation.

„In Zeiten des häufigen Besitzerwechsels im Gaststättengewerbe übt dieses Gasthaus geradezu eine Vorbildfunktion aus“, sagte GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Hans-Christoph Bruß vom DEHOGA
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in Karlsruhe. Ein ganzes Wochenende lang stand der kleine Weiler Haft mit seinen etwa 150 Einwohnern ganz im Zeichen des Jubiläums ihrer „Wirtschaft“. Rund 4000 Besucher, so schätzt Rudi Wanner, waren es, die an den beiden Tagen mit ihm und seiner Familie feierten. Mehrere Vereine gestalteten ein unterhaltsames Programm, das von Konzerten über Pferdekutschfahrten bis hin zum Kinderschminken reichte.

Dass sich Feste auch wirtschaftlich lohnen können, zeigte sich in den Tagen danach. Auch wenn die eigentliche Veranstaltung keinen ErtragVolkswirtschaftlich gesehen handelt es sich in der Produktionstheorie um die erzeugte Produktionsmenge .
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brachte, sei die Zahl der Gäste, die sich tagsüber oder abends an den Tischen niederließen, anschließend gestiegen, so der Wirt.

Rudi Wanner hat mit seiner Ehefrau Priska die GaststätteBezeichnung für Räumlichkeiten, in denen Gäste Getränke und Speisen serviert bekommen.
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im Juli 1987 von seinen Eltern übernommen. Der gelernte Metzger hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch einen zweijährigen Lehrgang absolviert mit der Prüfung zum Küchenmeister. Seit dem Tag der Selbstständigkeit war sein Leben aber auch immer geprägt von viel Arbeit. „Jeder Urlaub wurde nun genutzt zum Renovieren und Umbauen. Aber es machte Spaß und Freude“, erinnerte er sich.

Bald schon gesellte sich zu dem Gastraum mit seinen 50 Plätzen und dem Nebenzimmer eine Freiterrasse, die einige Jahre später wieder umgestaltet wurde in einen Wintergarten. Seit drei Jahren wird zudem der große Garten für die BewirtungBetriebliche, meist entgeltliche Verköstigung von solchen Personen, die keine Arbeitnehmer des Unternehmers sind .
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im Freien genutzt. Entstanden ist gleichzeitig ein Abenteuerspielplatz mit mehreren Schaukeln und einer großen Rutsche.

Die „Traube“ wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft von der Familie Wanner bewirtschaftet. Sohn Stefan ist bereits gelernter Koch und Tochter Anna startet jetzt eine Ausbildung im Hotelfach. Und die zwölfjährige Elisa hat ebenfalls verkündet: „Ich will auch Köchin lernen.“ bai


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