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Vom Bauernhof zum Landhotel: Der „Hühnerhof“ vor den Toren von Tuttlingen

© Sylvia Herr

Baden-Württemberg

Ein Schritt nach dem anderen

Das Landhotel Hühnerhof wird stetig weiter ausgebaut / Bei der Finanzierung setzen die Eigentümer auf die Kooperation der Baufirmen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

TUTTLINGEN. Der Hotelier Thomas Gande hat den einstigen Bauern- und späteren GasthofBeherbergungsbetrieb, der einem Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.
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seiner Mutter zu einem großzügigen Landhotel umgebaut. Jetzt macht der „Hühnerhof“ mit einem neuen WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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-Bereich auf sich aufmerksam. So will er Tagungs- und Feriengäste in die etwas abgelegene Region Tuttlingen holen. Dabei hat er ein eigenwilliges Finanzierungskonzept angewandt.

Thomas Gande und seine Gattin Dunja haben den damaligen Landgasthof Hühnerhof 2002 von Gandes Mutter Christel gekauft. Sohn Thomas hatte als gelernter Koch mit 28 Jahren ein eigenes Restaurant eröffnet. Schon früh wollte er die Rolle des Kochs mit der des Hoteliers vertauschen. Als Christel Gande beschloss, sich zurückzuziehen, fackelte der Sohn nicht lange. Dunja war ebenfalls viele Jahre in der Gastronomie tätig. Sie kannte die Fallstricke in dieser Branche.

Etwas skeptisch entwickelte sie einen Plan zur Risikominimierung. „Ich habe meinen Mann auch mal ausgebremst, wenn er bezüglich der FinanzierungBeschaffung von monetären Mitteln für unternehmerische Aktivitäten.
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zur sehr Gas geben wollte“, schildert Dunja Gande die anfänglichen Diskussionen. Er habe aber immer den richtigen Riecher gehabt, wann investiert werden muss und worin. Zunächst wurden die vorhandenen Zimmer renoviert, der Anbau vergrößert, Komfortzimmer und Appartements eingerichtet. Die abbruchreife Scheune wurde von Grund auf saniert und ist heute beliebter Ort für Events. Im alten Backhaus soll künftig Brot gebacken werden. Dem Wellness-Trend folgend wurde ein Teil des Untergeschosses in eine kleine Oase der Ruhe verwandelt. Sauna, Dampfbad, Solarium und ein Außenbereich sollen Tagungs- und Feriengästen Entspannung bieten. „Als nächstes kommt noch ein Whirlpool“, sagt Gande. Wenn man die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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nicht aus den Augen verlieren wolle, gehe eben immer nur eins nach dem anderen. Das sei ihm allerdings meist zu langsam. So hat Gande den Wellness-Bereich auf seine Art finanziert. Die Handwerker bekamen alle eine Anzahlung, der Rest folgt in Teilbeträgen. „Ohne die Flexibilität der Firmen hätten wir das zum jetzigen Zeitpunkt nicht realisieren können“, resümiert Thomas Gande. Sylvia Herr


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