Mecklenburg-Vorpommern
Eine Fahrkarte nach Bonn
Teilnehmer der Landesjugendmeisterschaften mixen, servieren und kochen für 70 Gäste
BINZ. „Erfindungen und Entdeckungen aus dem Lande Mecklenburg-Vorpommern.“ Unter diesem Motto stellten die neun besten Auszubildenden im Hotel- und Restaurantfach und angehenden Köche ihre Leistungen unter Beweis. Bereits zum zweiten Mal fand die Landesjugendmeisterschaft der gastgewerblichen Hauptberufe im IFA Ferienpark Binz auf Rügen statt.
Die Nachwuchskräfte der Restaurantfachleute mussten eine Festtafel eindecken, Cocktails mixen, tranchieren und filetieren. Die Hotelfachleute lösten Marketingaufgaben und führten Rezeptionsgespräche. Die zukünftigen Köche bereiteten ein 4-Gänge-Menü für zehn Gäste nach einem vorgegebenen Warenkorb zu. „In der Küche herrschte gute Stimmung, die Lehrlinge waren hoch motiviert“, betonte Hans Martens von der Köche-Jury. Die zukünftigen Restaurant- und Hotelfachleute servierten die Menüs anschließend. Die 70 Gäste aus Politik und Wirtschaft wurden zu Testern.
Von seinem Können als angehender Restraurantfachmann überzeugte Robert Stollberg vom Radisson SAS Hotels in Neubrandenburg die Jury. Er belegte den ersten Platz und erreichte zudem die höchste Gesamtpunktzahl aller Teilnehmer. Damit sicherte er sich eine Fahrkarte zu den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 31. Oktober bis zum 3. November 2008 auf dem Petersberg bei Bonn.
Mit ihm fahren die Siegerin im Hotelfach, Victoria Dibbern aus dem Kempinski Grand Hotel Heiligendamm und der beste Koch, Robert Gladrow vom Müritz Hotel in Klink. Die Landesmeister werden sich im Sommer gründlich auf die Bundesmeisterschaften vorbereiten. Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Teams aus Mecklenburg-Vorpommern in allen drei Berufen Silbermedaillen mit nach Hause bringen.
„Ehemalige Teilnehmer der Jugendmeisterschaften haben Karriere gemacht und besetzen heute Führungspositionen in der Branche“, betonte DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Ein Beispiel dafür sei Daniel Bojahr. Er ist inzwischen General Manager des Radisson SAS Hotels in Neubrandenburg. Stephan Rudolph-Kramer
