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Unkompliziert und immer freundlich: Das Erfolgsrezept von Catrin Müller und Eckhard Klemp

© Mathias Thurm

Hamburg

Eine Suppe, aber mit drei Löffeln

Das Abaton Bistro überzeugt mit außergewöhnlich freundlichem Service / Standortvorteile Universität und Kino

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/8 vom 24. Februar 2007
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HAMBURG. Das Erfolgsrezept ist ganz einfach: Biete einen entwaffnend freundlichen Service! Wenn dann noch eine hervorragende Lage und eine einfache aber liebevoll zubereitete französische Bistroküche hinzu kommen, ist alles perfekt. Diese Kombination, die beim Abaton Bistro zusammentrifft, beschert dem Restaurant seit Jahren Tag für Tag ein volles Haus.

Dass der Service freundlich und aufmerksam ist, sollte heute eigentlich zum Standard gehören. Die Kellnerinnen und Kellner im Abaton versetzen aber selbst verwöhnte Gastro-Jünger in freudiges Erstaunen, zumal wenn man berücksichtigt, dass das Bistro aus einer Studentenkneipe hervorgegangen ist. Frühstück auch am Nachmittag? Kein Problem. Nur eine halbe Pizza, oder eine Pizza für zwei? Aber gerne. Fischstäbchen oder Buchstabensuppe von der Kinderkarte für Erwachsene? Für einen Aufpreis von 1,80 Euro jederzeit. Und zur provencalischen Fischsuppe mit Rouille und Reibekäse werden mit einem Lächeln so viele Löffel serviert, wie Gäste am Tisch sitzen, wenn man den Genuss mit anderen teilen möchte. Der Gast hat nie den Eindruck, die Kellnerinnen und Kellner zu nerven oder etwas Unmögliches zu fordern. „Wir legen bei der Auswahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr viel Wert auf eine persönliche Ausstrahlung“, sagt Mitinhaberin Catrin Müller. Ganz wichtig ist ihr ein gutes BetriebsklimaWahrgenommene, subjektiv erlebte längerfristige Qualität im Rahmen der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Wirtschafts- oder Verwaltungsbetriebs.
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. Die FluktuationWiederkehrende Veränderung von Gegebenheiten und Zuständen.
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beim PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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sei denn auch sehr gering, so die Restaurantleiterin. Die meisten sind schon seit Jahren dabei.

In unmittelbarer Nähe zum Campus der Hamburger Uni gelegen, war die im Jahre 1970 als Abatinn gegründete Kneipe schon immer Anlaufpunkt von Studenten, die die Mensa satt hatten oder die abends einen geselligen Treffpunkt suchten. Der zweite Standortvorteil ist die enge Verbindung zum bekannten Abaton-Programmkino im selben Haus. Für die Bistro-Betreiber Catrin Müller und Eckhard Klemp heißt das: Immer wenn ein Film zu Ende ist, strömen die Gäste gleichsam busladungsweise zur Tür herein. „Als wir das Lokal 1999 übernahmen, war für uns sofort klar, dass die Filmkneipe Abatinn genau das richtige Lokal war, um unsere Vorstellungen von Küche und Gastlichkeit zu verwirklichen“, sagen die beiden im Rückblick.

Aus Abatinn wurde das Abaton Bistro, und die schlichte Kneipenkost wurde durch einfache aber frisch und anspruchsvoll zubereitete Gerichte ersetzt. Nach nur dreiwöchiger Umbauzeit wurde aus einer typischen Siebziger-Jahre-Studentenkneipe ein charmantes französisches Bistro mit langen Lederbänken und durchgehenden Spiegeln an den Wänden und kleinen Zweiertischen davor, die nach Bedarf beliebig zusammengestellt werden können.

Für die französisch angehauchte Karte verantwortlich ist Eckhard Klemp, der zuvor schon im Vienna und Jena Paradies gekocht und als Food & Beverage Manager im Atlantic Hotel und im Nassauer Hof gearbeitet hat. Zu seinen Klassikern zählen Pizzen, Quiches, Nudelgerichte und Salate, die mehr bieten als Eisbergblätter, Dosenmais und vorgefertigte Standarddressings. Beliebt sind auch der Coq au Vin und die Pâté Maison mit Crudité und Senf-Mayonnaise. Ein täglich wechselnder Plat du Jour bietet von mittags bis nachts um eins kreative Bistroküche zu günstigen Preisen. Zum Beispiel die asiatische Hühnersuppe mit Kokosmilch für 4,40 Euro oder geschmorte Ferkelbäckchen mit weißen Bohnen und Chorizo für 7,80 Euro. Wenn nebenan Filme über Essen, Trinken und Genuss laufen, wie seinerzeit die US-Tragikomödie „Sideways“, kreiert Klemp als cineastischen Appetizer auch schon mal das Menü zum Film.Mathias Thurm


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