Energiesparen

Nordrhein-Westfalen

Energiekosten drücken Gewinne

NRW-Konjunkturumfrage: Hotels mit besserer Zimmerauslastung / Gastronomie stagniert

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/48 vom 1. Dezember 2007

DÜSSELDORF. „Sorgen bereiten uns die steigenden . Außerdem könnten wir wieder eine Fußball-WM gebrauchen“, so fasst Oscar Koch, Vorsitzender der Fachgruppe Hotels und Tourismus beim DEHOGA
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NRW, den neuen NRW-Konjunkturbericht zusammen. Demnach ist auch in der Gastronomie der Aufschwung noch nicht angekommen. Nach Angaben der Marktforscher von Luxenburger und Partner beteiligten 359 Hotelbetriebe und 250 Gastronomen an Rhein und Ruhr an der Umfrage.

Zwar konnten sich Teile der Hotellerie über Umsatzzuwächse (42,1 Prozent) und Ertragsverbesserungen (23,1 Prozent) freuen, doch waren die Zuwächse im Vergleich zum Weltmeisterschaftssommer um rund zehn Prozentpunkte (PP) niedriger (55,1/35,9PP). Dabei stieg der Anteil derer, die Einbußen in beiden Bereichen zu verzeichnen hatten und zwar beim UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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von 20 auf 29,2 Prozent und beim ErtragVolkswirtschaftlich gesehen handelt es sich in der Produktionstheorie um die erzeugte Produktionsmenge .
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von 30,2 auf 37,6 Prozent. Die Zimmerpreise blieben überwiegend konstant (51,3 Prozent), ebenso wie die Mitarbeiterzahl (71 Prozent).

Das Hauptproblem der Hotellerie sah jeder Vierte in den explodierenden Energiekosten, was auch auf Sicht einer der wichtigsten Problem-Faktoren sein wird. Der DEHOGA NRW sensibilisiert mit seiner Energiekampagne Gastgewerbe schon jetzt Hoteliers und Gastronomen für das Thema Ressourcenschonung und Energieeinsparung.

„Es gibt weiterhin keinen klaren Trend für die Gastronomie“, kommentiert Heinz Gerd Deffner, Vorsitzender der Fachgruppe Gaststätten, die Umfrage. Trotz des mitunter widrigen Wetters meldeten fast 60 Prozent der 250 teilnehmenden Unternehmer gleich gebliebene oder gestiegene Umsatzzahlen. Auch die Ertragssituation verbesserte sich leicht. Zwar konnten sich im Bezugszeitraum Sommer 2007 nur 16 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent) über Ertragszuwächse freuen, allerdings gaben „nur“ 55,6 Prozent im Vergleich zu 61,3 Prozent Ertragseinbußen an.

Die Gästezahlen haben sich leicht verbessert: Mehr Betriebe konnten mehr Gäste (24 zu 22 Prozent), weniger Betriebe weniger Gäste (38,8 zu 40,5 Prozent) begrüßen. Als Hauptprobleme sah die Branche steigende Energie- (18,6 Prozent) und allgemeine Betriebskosten (17,1 Prozent) an. Insgesamt beurteilten 45,2 Prozent die Situation als befriedigend, jeweils rund 26 Prozent als gut beziehungsweise schlecht.

„Gerade in der getränkeorientierten Gastronomie bleibt das Thema Nichtraucherschutz oben auf der Tagesordnung“, so Heinz Gerd Deffner abschließend. red

www.dehoga-nordrhein.de


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