Baden-Württemberg
Enttäuscht und tief besorgt
DEHOGA ist mit den Berliner Koalitionsvereinbarungen nicht glücklich
STUTTGART (o). Enttäuscht und in tiefer Sorge um die vielen in ihrer Existenz bedrohten Betriebe seiner Branche, kommentierte der DEHOGA-Landesvorsitzende Peter Schmid das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen in Berlin: „Das Gastgewerbe hätte ein deutliches Signal und einen mutigen Schritt nach vorne gebraucht. Stattdessen erwartet uns wieder bestenfalls Stillstand“. Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und rigorose Eindämmung der bürokratischen Hemmnisse wären nach Ansicht des Hotel- und Gaststättenverbandes die richtigen wirtschaftspolitischen Signale gewesen.
Der DEHOGA-Landesvorsitzende erinnert daran, dass im Gastgewerbe durch die Abschaffung der Sozialversicherungsfreiheit für Geringverdiener vor drei Jahren rund 100
Ganz und gar unakzeptabel ist für Schmid auch das Festhalten an der nächsten Stufe der Ökosteuer und die jetzt zusätzlich geplante Verteuerung von Gas.
Darunter leide das Gastgewerbe gleich doppelt: einmal durch die höheren Kosten, die nicht durch Preiserhöhungen aufgefangen werden könnten. Zum anderen habe nicht zuletzt die Verteuerung der Energie und des Benzins zu einer massiven Verunsicherung und zur Konsumzurückhaltung bei den Verbrauchern geführt.