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Führungstrio: Margarete Luttmer leitet mit Stellvertreterin Jasminka Kraljevic (links) und Bankettleiterin Isolde Heinz (rechts) das Geschehen im Kurhaus

Roland Bailer

Baden-Württemberg

Erfolgreich verjüngt

Durch den Umbau hat die Kurhaus-Gastronomie in Baden-Baden ein zeitgemäßes Gesicht erhalten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/26 vom 30. Juni 2007
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BADEN-BADEN. Ein Mammutprojekt ist nun weitgehend abgeschlossen im Baden-Badener Kurhaus. Innerhalb von 24 Monaten ist das Haus bei laufendem Betrieb grundlegend saniert worden. Gemeinsam haben die Eigentümerin des Kurhauses, die Bäder- und Kurverwaltung, und der Pächter, Meinrad Schmiederer, mehr als 5 Mio. Euro in die 1824 errichtete Anlage investiert. Organisiert wurden die Umbaumaßnahmen von Direktorin Margarete Luttmer.

Erstmals eine Frau als Chefin

Nach mehr als 175 Jahren ist sie die erste Frau, die als Chefin das vielfältige Geschehen im Kurhaus steuert. Die 53-jährige Restaurant- und Hotelmeisterin wurde 1994 von Meinrad Schmiederer engagiert. Der Eigentümer der Luxusherberge Dollenberg in Bad Griesbach-Peterstal wusste die reichhaltige Erfahrung der Mutter zweier Kinder zu schätzen. Damals galt es, den in den 70er- und 80er-Jahren kränkelnden Betrieb wieder in Schwung zu bringen. Ein Ziel, das inzwischen erreicht worden ist.

Als neue Direktorin musste sie nicht nur das Gastgewerbe in allen seinen Nuancen perfekt beherrschen, sondern hatte auch die bereits anvisierte grundlegende Sanierung zu bewältigen, die jetzt so gut wie abgeschlossen ist. Nur noch kleinere Arbeiten stehen an. Die Termine für deren Fertigstellung stehen jedoch bereits fest.

Der aus mehreren Räumen bestehende Gastronomiebereich einschließlich der Bar wurde völlig neu gestaltet. Gleichzeitig wurde das Mobiliar ausgewechselt, so dass ein helles zeitgemäßes Ambiente entstand. Teilweise erweitert und mit modernsten Geräten ausgestattet wurde zudem die Küche, wobei die Arbeitsabläufe künftig in verschiedenen Sektoren abgewickelt werden können. Viel Mühe aufgewendet wurde ferner für die Patisserie. Denn die berühmte Confiserie Rumpelmayer in den Kolonnaden des Kurgartens gehört ebenfalls zum Betrieb.

Das gute Gelingen führt Margarete Luttmer auch auf ihre Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten zurück. Beispielsweise hat die aus dem Hotel Hirsch-Kullenmühle in Bad Herrenalb stammende erste deutsche Wirtschaftsdirektorin (1989) die Vorarbeiten für die Eröffnung des Scandic Crown in Ettlingen geleitet. Zuvor wirkte sie in renommierten Häusern wie Bachmair in Rottach-Egern, Atlantic in Hamburg oder Erbprinz in Ettlingen. Weitere Stationen waren Schottland und Frankreich.

Heute ist Margarete Luttmer froh, sich in der Welt umgesehen zu haben, denn alles was sie gelernt hat kann sie jetzt umsetzen. Immerhin leitete sie nicht nur die Gastronomie im Kurhaus, sondern ist auch für neun Veranstaltungsräume in der oberen EtageDie einzelnen Stockwerke eines Beherbergungsbetriebs.
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zuständig. Da gilt es Gala-Bälle mit bis zu 2000 Personen zu organisieren, ebenso Firmenpräsentationen und Familienfeiern.

Gäste aus dem Elsass

Gleichzeitig gilt es aber auch, die Gastronomie des Kurhauses weiter zu beleben. Für verschiedene Brunches hat sie bereits Ideen entwickelt und umgesetzt. Menüs für zwei Personen, wobei nur eine bezahlt, stehen ebenso auf dem Programm wie Candlelight-Dinner mit Piano-Musik oder eine saisonale Speisekarte. Der wachsende UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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verdeutlicht, dass sie damit den richtigen Weg eingeschlagen hat. Hinzu kommt noch eine weitere BeobachtungVon Personen oder technischen Hilfsmitteln vollzogene systematische Erfassung von sinnlich wahrnehmbaren Sachverhalten zum Zeitpunkt ihres Geschehens.
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: Neben den deutschen Besuchern haben jene aus der französischen Grenzregion einen wachsenden Anteil an der Gästestruktur. Grund für sie, verstärkt im Elsass und seiner Metropole Straßburg zu werben. Roland Bailer

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