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Ein Prosit auf den Wettbewerb: (von links) Sibylle Trautmann (Licher), Rolf Braun (Naunheimer Mühle, Jurymitglied), Johannes Goll (Sieger 2008) und Julius Wagner (DEHOGA Hessen) mit Marion Maurer (DEHOGA Hessen) Foto: Brauerei

Hessen

Es geht um den Eisvogel

Licher-Kochwettbewerb ausgeschrieben / Gewinner Johannes Goll rät: „Fragt Eure Oma“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/22 vom 30. Mai 2009
von  

Königstein. „Alte Kochbücher studieren und Großmütter fragen!“ Das rät Johannes Goll allen Nachwuchstalenten aus der Küche, die am Wettbewerb um den Eisvogel-Pokal teilnehmen möchten. Goll selbst hat im vergangenen Jahr erstmals mitgemacht und gleich den Pokal abgeräumt. Der Wettbewerbssieger 2008 kocht in der Villa Rothschild in Königstein und rückt beim nächsten Kochturnier im November in die Jury auf.

Das Mitmachen beim traditionellen Koch-Wettbewerb der Licher Brauerei und der Kooperation à la carte legt Johannes Goll seinen hessischen Berufskollegen nahe: „Dabeisein ist alles.“ Köchinnen und Köche aus hessischen Gastronomiebetrieben mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung können sich mit Rezeptideen bewerben. Dabei ist es unerheblich, ob sie in Großküchen, Gasthöfen, Szene- oder Sterne-Restaurants oder beim Caterer arbeiten. Hauptsache, die Zutaten für vier Gänge stammen aus Hessen und kosten im Einkauf nicht mehr als

10 Euro. Bis Ende August können sich Interessierte noch bewerben.

In der Endauswahl zum Eisvogelpokal stehen seit 1994 jedes Jahr acht hessische Profi-Köche oder -Köchinnen am Herd. Sie kochen ein 4-Gänge-Menü mit Zutaten, die hauptsächlich aus Hessen stammen und einen Warenwert von höchstens 10 Euro haben.

Der neue Chef des DEHOGA Hessen, Julius Wagner, appelliert an Betriebsleiter und Küchenchefs, den teilnehmenden Mitarbeitern Rückhalt und Unterstützung für die Wettbewerbsvorbereitung und -teilnahme zu gewähren. Gemeinsam trügen alle Beteiligten dazu bei, die kulinarische Vielfalt in Hessen zu fördern und die Wertschätzung regional erzeugter Lebensmittel zu steigern.

Und der Vorjahressieger Johannes Goll hat für alle am Wettbewerb interessierten Nachwuchstalente einen heißen Tipp parat: „Fragt Eure Oma oder studiert alte Kochbücher. Das ist eine Fundgrube.“ Bewerbungsunterlagen im Internet unter www.hessen-alacarte.de , Rubrik „Aktuelles“.

Barbara Goerlich

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