Rheinland-Pfalz
Es geht um den „Offenen“
Start zum 9. Wettbewerb „Der beste Schoppen“: Wirte und Winzer mit ihren Weinen im Qualitätstest
TRIER. Am 10. Juli werden in Bad Bertrich die besten Schoppenweine von Mosel, Saar und Ruwer gekürt. „Ein bewährter Wettbewerb: Beim Schoppengenuss bekommt die Mehrheit unserer Urlauber den ersten Eindruck vom Moselwein. Je nachdem, ob er begeistert oder enttäuscht, haben wir Weinliebhaber gewonnen oder verloren“, bringt Helmut Scheuring, HoGa-Kreisvorsitzender Trier-Saarburg, seine Erfahrungen als Gastronom auf den Punkt.
Der Startschuss für den Wettbewerb fiel diesmal in der Weinstube Weinhexe in Trier. Rund 4 000 Wirte und Hoteliers an Mosel, Saar und Ruwer sowie in Eifel und Hunsrück erhielten im April die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb um die besten Gastronomieweine. Teilnehmen können alle Unternehmen, die Weine von Mosel-Saar-Ruwer im offenen Ausschank führen. Im vergangenen Jahr standen über 1100 Weine aus mehr als 300 Weinbaubetrieben auf dem Prüfstand. „Für den guten Ruf unserer Weine spricht, dass selbst Gastronomen aus Bielefeld, Bremen, Schwerin, Sassnitz auf Rügen oder Montabaur am Wettbewerb teilnahmen“, so Ansgar Schmitz vom Mosel-Saar-Ruwer Wein e.V.
Ein Wettbewerb von der Praxis für die Praxis. Vorwiegend Gastronomen nehmen im Juni auf neun Regionalproben die sensorische Prüfung und Bewertung der verdeckten Proben vor. Die besten Weine der Regionalproben schaffen den Sprung in die Finalprobe. Für die Teilnehmer sind die Proben zugleich eine ideale Weiterbildung in Weinwissen und Sensorik. Alle positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel „Ausgezeichnet – Der beste Schoppen“, die Siegerweine das Siegel „Siegerwein – Der beste Schoppen“. Betriebe, die seit mindestens drei Jahren im Wettbewerb die kontinuierlich hohe Qualität ihrer Schoppenweine unter Beweis gestellt haben, erhalten zudem die Auszeichnung „Haus der besten Schoppen“. Manfred Gerlach
www.derbesteschoppen.de
