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Flexibel: Hotelchef Joachim Fitzner als Kapitän

© Hans-Dieter Schaaf

Brandenburg

Events an Bord

Seehotel Zeuthen lässt altes Dampfschiff umbauen / Boot geht am Hotelsteg vor Anker

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/23 vom 7. Juni 2008
 Hans-Dieter Schaaf

ZEUTHEN. Das Seehotel Zeuthen, ein 4-Sterne-Haus direkt am Zeuthener See gelegen, bietet seinen Gästen eine neue Attraktion: Ein mehr als 100 Jahre altes Dampfschiff wurde umgebaut und liegt nun als MS Arcona das ganze Jahr über fest vertäut am Steg des Hotels vor Anker.

„Eigentlich sollte der Dampfer nach langen, abwechslungsreichen Dienstjahren verschrottet werden“, so Hoteldirektor Joachim Fitzner, „doch wir retteten ihn vor dem Schiffsfriedhof und ließen ihn für unsere Gäste zu einem nostalgischen Barschiff umbauen.“

Nostalgischer Charme

Rund 40.000 Euro hat das Hotel dafür investiert. Die äußere Hülle blieb zwar weitgehend erhalten, aber im Inneren wurde alles komplett erneuert. Die Arcona hat eine lange Bar bekommen. Wie in einer Lounge laden kleine Sessel und Tische zu Cocktails und Snacks ein. Zudem wurde ein Teil des Deckhauses am Achterschiff abgetragen, so dass die Gäste an sonnigen Tagen auch unter freiem Himmel sitzen können. „Bei allen Umbauten haben wir jedoch darauf geachtet, dass der nostalgische Charme beibehalten wird“, betont Joachim Fitzner. „Das Schiff entspricht auch dem Charakter unseres Hauses als Seehotel, denn unsere Gäste wollen nicht nur den herrlichen Blick auf den Zeuthener See aus ihren Zimmern genießen, sondern auch direkt am Wasser entspannen“, fügt er hinzu.

50 bis 60 Personen finden bequem am Bartresen und in den gemütlichen Sitzecken Platz. Das Schiff steht täglich sowohl Tagungsgästen des Hotels wie auch für Familienfeiern oder für einen gemütlichen Plausch beim Bier oder Wein zur Verfügung. Besonders abends, nach Einbrechen der Dunkelheit, wird es für die Gäste sehr romantisch, denn viele bunte Lichterketten spiegeln sich dann im Wasser des Sees wider. Da die MS Arcona beheizbar ist, soll sie auch in den Wintermonaten genutzt werden.

„Wenn unsere Gäste die Angebote des Barschiffes gut annehmen, dann werden wir noch das Unterdeck ausbauen und vielleicht zusätzlich eine eigene kleine Küche integrieren“, blickt Hoteldirektor Joachim Fitzner in die Zukunft und streicht dabei der „Grand Dame“ liebevoll über die Holzplanken. Hans-Dieter Schaaf

www.seehotel-zeuthen.de


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