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Kunst am Bau: Das Hotel Berlin gibt sich ein neues Gesicht

© Uwe Lehmann

Berlin

Facelifting für das Hotel Berlin

Schwedische Eigentümer investieren zirka 20 Millionen Euro / Neuer Hotelname soll das Traditionshaus dem Markt näher bringen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
 Uwe Lehmann

BERLIN. Ein halbes Jahr nach der ÜbernahmeDies kann mit oder gegen den Willen des Managements erfolgen.
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des Hotel Berlins durch die schwedische Hotelimmobiliengruppe Pandox AB haben die Veränderungen am Lützowplatz konkrete Formen angenommen. So erhielt das 1958 als erstes neu erbautes Hotel in West-Berlin eröffnete Haus nach 48 Jahren einen neuen Namen.

Aus dem Hotel Berlin wurde das Hotel Berlin, Berlin. „Ein erster Schritt, um das in die Jahre gekommen Traditionshotel mit einer Neu-PositionierungBestreben von Unternehmen, "das Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten und von Wettbewerbern abgesetzten Platz einnimmt.
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wieder näher an den Markt zu bringen“, erläutert Cornelia Kausch, Geschäftsführerin des Hotels Berlin. „Was ist authentischer als das Hotel Berlin in Berlin?“, so die Geschäftsführerin zur Namensfindung. „Um diese Authentizität auch für den Gast erlebbar zu machen, haben wir unsere Mitarbeiter gezielt berlinspezifisch geschult. Wir möchten dem Besucher ein echtes Berlin-Erlebnis vermitteln“, so Kausch weiter.

Nach außen getragen wird das neue Profil durch ein 1000 Quadratmeter großes Kunstwerk des Leipziger Künstlers Michael Fischer-Art, das als „Kunst am Bau“ an der Hauptfassade, die demnächst erneuert werden soll, installiert wurde. Das 60 auf 16 Meter große, nachts angestrahlte Bild, das Menschen im und um das Hotel herum zeigt, wurde auf eine spezielle, transparente Gewebeplane aufgetragen. Hinter dieser Plane sind die Zimmerfenster auch weiterhin zu öffnen. Auch die Plane selber kann an den entsprechenden Stellen, wenn das Fenster geöffnet wird, aufgeklappt werden.

Doch auch das Innere des 700-Betten-Hauses, dessen Auslastung bei einem Brutto-Durchschnittszimmerpreis von 110 Euro (ohne Frühstück) derzeit bei knapp 70 Prozent liegt, erfährt eine teilweise Erneuerung. So wurden bereits etwa 10 Mio. Euro in die Verschönerung von 300 Zimmern inklusive Lobby und Bar investiert. Weitere 10 Mio. Euro werden in die Renovierung des so genannten Berliner Flügels gesteckt. Dort wird die Klimatechnik erneuert, die Zimmer mit neuen Teppichen, Vorhängen und Accessoires ausgestattet. Vorgesehen ist auch eine Neugestaltung des gesamten Konferenzbereichs und der WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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-Einrichtungen. Für die weiteren Umbaumaßnahmen, die in rund 18 Monaten abgeschlossen sein sollen, hat das Hotel-Management eigens einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Allerdings sei die Investitionssumme „nicht unbedingt als in Stein gemeißelt“ anzusehen, wie Michael Planell, Business Unit Manager bei Pandox, erklärt. „Wir werden investieren was notwendig ist, um das Hotel Berlin, Berlin wieder an die Spitze der 4-Sterne-Hotels zu bringen“, so der Pandox-Manager über die nächsten Ziele seiner Gesellschaft. Pandox hat momentan 37 Hotels mit 8500 Zimmern in sieben verschiedenen Ländern im Portfolio.Uwe Lehmann

www.pandox.se


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