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Baden-Württemberg

Fischer verurteilen Verklappungen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/3 vom 21. Januar 2006
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FRIEDRICHSHAFEN Die Bodenseefischer haben sich in Friedrichshafen gegen eine Verklappung von Hafenaushub auf dem See gewehrt. Ausschüttungen wie vor Uhldingen, Immenstaad und Sipplingen dürften nicht mehr vorkommen oder sie müssten wenigstens mit der Fischerei abgesprochen werden, sagte der Vorsitzende des Internationalen Bodensee-Fischerei-Verbandes (IBF), Wolfgang Sigg. Das Landratsamt Bodenseekreis habe die Fischer erst eine Woche vor der Verklappung des Aushubmaterial vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch die Stausee-Entleerungen, wie kürzlich im Großen Walsertal geschehen, würden vor allem die im Alpenrhein und seinen Nebenflüssen aufsteigenden Fische schädigen. Demgegenüber erklärte Benno Wagner, der geschäftsführende Vorstand des Sachverständigenausschusses für Fischerei, dass die Entleerung aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen sei, um den Stausee zu kontrollieren. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Zustand des Fischbestandes sich nicht wesentlich verändert habe, so Wagner.


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