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Hessen

Flexibilität ist Trumpf

In der „Poststation Zum Alten Forstamt“ bestimmt der Geschmack der Gäste das Angebot / Hotel mit drei Sternen klassifiziert

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
 Silke Liebig-Braunholz

MORSCHEN. „Unser Engagement hat sich gelohnt“, erzählt Thomas Raabe. Seit 2003 betreibt der Koch und Restaurantfachmann mit seiner Frau Berit das Landhotel Poststation Zum Alten Forstamt. Ein Geheimtipp ist das Schmuckstück an der Nürnberger Landstraße bereits. In Restaurant und Hotel wollen die beiden höchsten Ansprüchen gerecht werden. Jetzt ist das Landhaus mit drei Sternen klassifiziert worden.

Das Gasthaus mit 60 Plätzen, Terrasse und Gesellschaftsraum hat eine lange Tradition. Das 1765 erbaute Forstamt genoss einen ausgezeichneten Ruf als standesgemäße Herberge und war ein begehrter GasthofBeherbergungsbetrieb, der einem Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.
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für anspruchsvolle Reisende. „Dieser Historie wollen wir gerecht werden“, sagt Raabe. Die beispielhafte Sanierung, in die der Eigentümer, ein Unternehmer aus der Region, mehrere Millionen Euro gesteckt hat, erlaube den Erhalt des historischen Charmes, ohne auf modernen Komfort verzichten zu müssen. Als Pächter hat Raabe jedoch viel dazu beigetragen, ein Landhotel zu etablieren, das von Anfang an schwarze Zahlen schrieb. Ein Indiz für ein einzigartiges Konzept, das mit den Gästen gewachsen ist.

Seine bodenständige Küche hat Thomas Raabe schon auf Schloss Spangenberg und im Morschener Ratskeller konsequent verbessert. Mit der ÜbernahmeDies kann mit oder gegen den Willen des Managements erfolgen.
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der „Poststation“ hat er sich zudem einem internationalen Gästekreis geöffnet. Ein solcher findet seit der Restaurierung des Klosters zu Tagungen und Veranstaltungen nach Morschen und lässt sich anschließend gern bei den Raabes verwöhnen. Darauf hat sich das Ehepaar mit dem 6-köpfigen Team eingestellt. Ihre Persönlichkeit spielt eine große Rolle und die Gäste lieben die Raabes für ihre Flexibilität. „Früher haben wir Wert gelegt auf deutsche Weine. Heute haben wir eine internationale Weinkarte. In der Küche verarbeiten wir regionale Produkte in Verbindung mit exklusiven Lebensmitteln aus aller Welt“, erzählt Thomas Raabe, der auf großartiges Aufpeppen seiner Rohprodukte verzichtet. Alles muss authentisch sein und soll die Gaumen erfreuen. So schmecken die Jakobsmuschel oder der Papageifisch auf der wöchentlich wechselnden Karte auch noch nach dem jeweiligen ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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. Genauso gut, aber bodenständiger kreiert Raabe seine Menüs. Das Heimatmenü mit der Mörscher Kürbissuppe und der Hessenlasagne vom Melsunger Hirschkalb sind Renner unter den Gästen aus der Region.

Aufgrund der gehobenen Gastronomie wurde schließlich auch eine Klassifizierung für das Hotel mit den 13 Zimmern notwendig. „Die Ausstattung war von Anfang an ausreichend. Es waren nur noch kleinere Anschaffungen, wie etwa die Telefone, feuerfesten Papierkörbe oder die Zimmermappen und Schreibunterlagen notwendig“, betont er. So lässt sich das Haus nun noch besser vermarkten.

Die Raabes arbeiten viel mit Gutscheinen und Angeboten wie beispielsweise dem Genießertrip. Diesen können zwei Personen für nur 160 Euro buchen und erhalten dafür eine Übernachtung mit Frühstück inklusive feudalem 5-Gänge-Abend-Menü und begleitenden Weinen. Silke Liebig-Braunholz

www.poststation-raabe.de


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