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Guten Appetit: Die riesigen Windbeutel gibt es im Klosterstüberl von Birgit und Martin Peter auch weiterhin. Foto: Karin Gabler

Gastronomie

Fürstenfeldbruck: Klosterstüberl renoviert

23. April 2009
von  

FÜRSTENFELDBRUCK. Wie aus dem Ei gepellt sieht es aus: Das rundum erneuerte Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck. Kein Wunder: Dann am Kloster ist im vergangenen Jahr viel erneuert worden. Anfang 2009 investierte die Gemeinde Fürstenfeldbruck auch in das historische Gebäude, in dem das renommierte Klosterstüberl untergebracht ist.
 
Wirt Martin Peter beteiligte sich mit einer Viertelmillion Euro, um seine Vorstellungen bei der Küchenausstattung und beim Interieur realisieren zu können: „Die technischen Mankos im alten Gebäude forderten oft echtes Organisationstalent“, erinnert er sich. Jetzt ist vor und hinter den Kulissen alles neu.

Die Gastwirtschaft, die von 1966 bis 1991 schon Peters Eltern betrieben hatten, wurde bei der Restaurierung erweitert. 130 Plätze gibt es jetzt in drei offenen Räumen zusätzlich zu den 150 im Biergarten. Eingangstüre und Schänke wurden versetzt, die Küche entspricht auch energieeffizienten Anforderungen.
 
Auffallend für den Gast ist das luftig helle Ambiente unter dem Gewölbe. Um sich im Stil an eine Klosterküche anzunähern, ließ sich die diplomierte Biersommelier-Wirtin Birgit Bartels-Peter von den Kirchenbänken gegenüber in der Klosterkirche inspirieren: Dunkle Holzvertäfelung und speziell behandelte Buchenholztische wirken jetzt wie „gewachsen“, Naturstein- und Parkettböden unterstreichen den Stil.

Geblieben ist die kulinarische Qualität. Martin Peter, der mit drei Köchen am Herd steht, pflegt die bayerische Küche mit vielen Fleischspezialitäten. Als gelernter Koch und zusätzlich Metzgermeister, verarbeitet der 44-Jährige nur regionale Produkte. Die Resonanz darauf ist so gut, dass die Gäste bei seinem 14-tägigen Ochsenschlachtfest, bei dem er die unterschiedlichen Fleischteile mitten in der Gaststätte aus einem mobilen Kessel kredenzt, oft Schlange stehen. Peter setzt auch auf Bierkultur und beherrscht die Kunst mit Bier und den Grundzutaten Malz, Gerste und Weizen ideenreich zu kochen.

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