Sachsen-Anhalt
Gästeführer müssen auf die Schulbank
MAGDEBURG Der Landestourismusverband (LTV) hat Bildungsträger des Landes angeregt, Gästeführer in Zukunft nach einheitlichen Standards ausbilden. „Bis zum nächsten Semester soll die gemeinsame Ausbildungsrichtlinie vorliegen“, sagte LTV-Geschäftsstellenleiterin Bärbel Pieper. Vorgesehen seien 100 Unterrichtseinheiten je Kurs.
Damit gehe man in Sachsen-Anhalt weit über das vom Bundesverband der Gästeführer geforderte Minimum hinaus. Neben allgemeinen Geschichtskenntnissen und kunsthistorischem Grundwissen wird bei der Ausbildung Wissen über die jeweilige Region vermittelt.
Ein Gästeführer in Magdeburg müsse – über Dom und Kloster Unser Lieben Frauen hinaus – auch gut Bescheid wissen über die ganze Straße der Romanik sowie über die bedeutendsten Ereignisse aus der Historie des ganzen Landes, begründete Bärbel Pieper den Vorstoß des LTV.
