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Bremen

Gegenseitiges Verständnis fördern

Gelungene Premiere: Gemeinsame Jahresversammlung von DEHOGA und Verkehrsverein

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
 Thomas Klaus

BREMEN. Einen „historischen Tag“ nannte Fritz Rößler die Zusammenkunft, zu der er kürzlich in das Park-Hotel eingeladen hatte. Und das war nicht übertrieben: Erstmals tagten der DEHOGA
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-Landesverband Bremen und der Verkehrsverein der Hansestadt gemeinsam. Vorsitzender beider Verbände ist der Hotelier Rößler.

Durch die gemeinsame Jahresversammlung sollte das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Und auch der Meinungs- und Erfahrungsaustausch wurde nicht gering geschätzt und bei einem „Get Together“ gepflegt.

Zu Beginn der Veranstaltung betätigte sich DEHOGA-Landesgeschäftsführer Thomas Schlüter wieder einmal als sprachgewandter und fachlich kompetenter Stimmungsmacher. Mit der Politik der Großen Koalition in Berlin ging er hart ins Gericht: „Großes Gewurschtel auf der Basis eines kleinsten gemeinsamen Nenners – das ist ihre Basis.“ Leidenschaftlich plädierte Schlüter für ein Entrümpeln des Arbeitsrechtes („Befristet in Arbeit ist immer noch besser als unbefristet in Arbeitslosigkeit!“) und ein weniger emsiges Drehen an der Gebühren- und Steuerschraube. Der Erhöhung der Mehrwertsteuer), ^ Umsatzsteuer.
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sieht er mit Bangen entgegen: Sie werde dem gegenwärtigen „Aufschwüngchen“ schwer zu schaffen machen.

„Für das Bremer Gastgewerbe kommt es sogar noch dicker“, rief der DEHOGA-Landesgeschäftsführer aus. Die Steuererhöhungen zu Lasten der Automatengeräte und das Plus bei der Vergnügungssteuer leisteten vor allem dem Kneipen-Sterben Vorschub.

Dass Schlüter und sein kleines Team mit Engagement die Interessen des bremischen Gastgewerbes vertreten, schlägt sich in den Mitgliederzahlen nieder. Der DEHOGA Bremen erreichte nämlich mit Abstand den stärksten Zuwachs unter allen Landesverbänden – mit 150 neuen Mitgliedern, die 2006 aufgenommen werden konnten. Entsprechend gut gefüllt ist die Kasse des DEHOGA im kleinsten Bundesland.

Positive Kunde kam auch von Peter Siemering, dem zweiten Hauptredner der gemeinsamen Versammlung von DEHOGA und Verkehrsverein. In diesem Jahr sei in der Stadt Bremen ein Besucherrekord aufgestellt worden, berichtete der GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ). Von Januar bis August wurden mehr als 815.000 Übernachtungen registriert, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 12,4 Prozent entspricht. An diese erfreuliche Entwicklung soll 2007 angeknüpft werden – unter anderem mit Hilfe des neuen Städtereisenkataloges, der 96 Pauschalen enthält sowie zahlreiche zugkräftige Veranstaltungen und Events. Ein Beispiel von vielen ist die Welturaufführung des Musicals „Brave Heart“ Ende 2007.

Etwas länger gedulden muss man sich noch bis zum Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai 2009: An vier Tagen werden bei 3000 Veranstaltungen 300.000 Gäste erwartet, darunter 100.000 Dauerteilnehmer. 50.000 von ihnen werden in Hotels und Pensionen übernachten, prognostizierte der Cheforganisator des Spektakels, Pastor Henner Flügger, vor den im Park-Hotel anwesenden Mitgliedern des DEHOGA und des Verkehrsvereins. Thomas Klaus


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