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Grünes Trio an der Alster: (von links) Judith Fuchs-Eckhoff, Martin Yves Reinshagen und Claudia Krüger vor dem GrandhotelFoto: Helmut Heigert

Hamburg

Grüne Revolution im Luxushotel

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten setzt konsequent auf Umweltschutz / Komitee überwacht die entsprechenden Maßnahmen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/10 vom 8. März 2008
von

HAMBURG. Sie bringt es auf den Punkt: „Grün ist die Zukunft“, sagt Judith Fuchs-Eckhoff, Marketingdirektorin des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten in Hamburg. Dies gelte nicht nur für das grüne Kupferdach des 5-Sterne-Hotels an der Binnenalster, das derzeit saniert und mit einer verbesserten Wärmedämmung ausgestattet werde. Außerdem werden alle 15 Zimmer auf der fünften Etage des Luxushotels renoviert – darunter die Sir Peter Ustinov Suite, die in eine Three Bed Room Suite umgebaut wird.

Durchschnittsraten steigen

Auch ein zweites Kühlaggregat wird in das Dachgeschoss integriert. „Künftig können wird das gesamte Haus auf internationalen Standard kühlen“, fügt die Marketingdirektorin hinzu. Nach Angaben von Fuchs-Eckhoff investiert Fairmont Hotels & Resort einen hohen einstelligen Millionenbetrag in das 111 Jahre alte Luxushotel.

Die Durchschnittsrate konnte im vorigen Jahr um weitere 7 Prozent auf fast 300 Euro gesteigert werden. Die höchsten Raten erzielte das Hotel bei Gästen aus der Schweiz, Dänemark und Russland. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Gäste im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten mit 44 Prozent deutlich höher als der Hamburger Durchschnitt mit rund 20 Prozent. Dabei konnte das Grandhotel die größten Zuwächse bei den Dänen, Russen und Schweden verzeichnen. Um auch die ausländischen Gäste mit heimischen Fernsehprogrammen versorgen zu können, erhalten alle 156 Zimmer digitale High Definition Television (HDTV). Die 42 Zoll großen Flatscreens werden von der hoteleigenen Satellitenanlage gespeist. Mehr als 100 unterschiedliche TV-Kanäle werden den Gästen ab Mitte des Jahres zur Verfügung stehen. Judith Fuchs-Eckhoff: „Je nach Bedarf können wir statt zwei auch zehn arabische Fernsehsender einspielen.“

„Wir haben auch immer mehr Anfragen nach Meetings in Hotels mit einem hohen Umweltstandard“, erzählt Judith Fuchs-Eckhoff. Dazu zählten nicht ein Solarschiff auf der Alster und ein Fahrradverleih, sondern das Haus werde im Rahmen eines „Green Partnership Guide“ der Fairmont Gruppe auch intern nach ökologischen Gesichtspunkten geführt: Seit dem vorigen Jahr gebe es in dem Haus ein Grünes Komitee, das die Einführung von umweltschonenden Maßnahmen initiiere und überwache.

Dabei reiche die Palette von Wasser sparenden Maßnahmen und die Verwendung umweltfreundlicher Putzmittel bis zu Mülltrennung, Energiesparlampen und der Erneuerung von Kühlschrankdichtungen. Auch Produkte aus biologischen und regionalen Anbau werden nach Angaben der Marketingdirektorin in den Küchen der vier Restaurants verwendet: „Die grüne Revolution macht vor dem Teller nicht halt.“ Helmut Heigert

www.hvj.de

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