Rauchverbot
Hamburg: Absolutes Rauchverbot vom Tisch
von Ulrich Jungk
HAMBURG. In der Hansestadt zeichnet sich eine Kompromisslösung im Streit um das Passivraucherschutzgesetz ab. Vor dem Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz
der Bürgerschaft sprach sich Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU) gegen ein absolutes Rauchverbot aus.
„Am besten wäre es, wenn die Menschen nicht rauchen würden. Dies lässt sich aber auch
nicht durch Verbote im öffentlichen Raum erzwingen“, erklärte der Senator. Eine totale Bevormundung der Bürger und Besucher lehnt Wersich deshalb ab. Rose Pauly, Präsi-
dentin des DEHOGA Hamburg war mit dem Verlauf der Sitzung zufrieden: „Mit einer einfachen und durchführbaren Kompromisslösung können wir viele Existenzen und Arbeitsplätze retten und gleichzeitig die Nichtraucher schützen. Dies war und ist unser Ziel.“ Die Fraktionen der Bürgerschaft werden nun intern über praktikable Lösungen beraten.



Basti, Hamburg
28.04.2009 um 17:40
Betreff: Rauchen verbieten!
Es war klar, dass die Politik vor den Lobbyisten wieder einknickt. Es ist unverantwortlich, Menschen wissentlich Gefahren auszusetzen, obwohl man jetzt die Chance hätte etwas zu ändern. Es ist kein Wunder, dass der gemeine Wähler da an Kumpanei zwischen Raucherlobby und Politik denkt.