Hamburg Drei neue Hotels auf einen Streich
Mit dem Aspria, der Superbude und dem Barceló gehen in der Hansestadt spannende Hotel-Konzepte ins Rennen
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HAMBURG. In der Elbmetropole geben sich die Hotelinvestoren die Klinke in die Hand. Am 1. März eröffneten gleich drei neue Hotels. Die wiederum könnten kaum unterschiedlicher sein. Das Aspria Uhlenhorst kann man entweder als Hotel mit der größten Wellnessanlage Europas oder als Sport-, Gesundheits- und Fitnessanlage mit integriertem 4-Sterne-Hotel bezeichnen. In der Superbude St. Pauli kann man zwischen kreativ entfremdeten Alltagsgegenständen supergünstig wohnen, und das 4-Sterne-superior-Hotel Barceló ist das erste Haus der spanischen Gruppe in Hamburg und nach Köln das zweite in Deutschland.
Die Aspria-Gruppe, die bisher als exklusiver Member-Club für Sport, SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
weiter mit Mausklick... und Well-Beeing bekannt ist, bietet in ihrer neuen Anlage am Hofweg erstmals auch 48 Hotelzimmer sowie ein Edel-Restaurant mit 120 Plätzen, dazu Bars und Lounges. Die Aufteilung des 18.000 Quadratmeter großen Geländes macht jedoch klar, dass das Hotel vor allem als Ergänzung des bisherigen Profils gesehen wird. „Rund zwei Drittel der Fläche ist für Kultur, Sport und WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
weiter mit Mausklick... reserviert“, erklärt Clubdirektor Christof Herbster. Auf diesem riesigen Areal , zu dem auch sechs Tennisplätze und ein Hockey-Kunstrasen mit Flutlichtanlage gehören, kann sich ein Neuling schnell mal verlaufen. „Integrated Health Assessment“ nennt sich das von Ärzten und Sportwissenschaftlern entwickelte Konzept, das einen einstündigen Gesundheitscheck inklusive Messung der Cholesterin- und Glukosewerte beinhaltet.
Die Mitgliedschaft im Club kostet 125 Euro im Monat. Ebenso viel kostet eine Übernachtung im Hotel. Hotelgäste brauchen aber nicht Clubmitglied zu sein. Trotzdem rechnet Christof Herbster damit, dass 70 Prozent der Hotelgäste auch Clubmitglieder sind. Jeder Gast kann während seines Aufenthaltes alle Angebote für Clubmitglieder kostenlos nutzen. 26 Mio. Euro hat Aspria in die Anlage investiert.
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Ganz anders die neue Superbude in der Schanze von Hotelier Kai Hollmann. Wie bei der ersten Superbude in St. Georg heißt das Leitmotiv hier: supergünstig und extrem kultig. Die Sessel in der Lounge, die hier Wohnzimmer heißt, sind aus umgebauten Schubkarren gefertigt. Alte Kabeltrommeln dienen als Tische. Die Wände aus gelbem Betonschalholz kommen direkt vom Baustoffhandel.
Und im Kitchen Club heißt es: selbst ist der Gast. Hier können im Ofen oder in der Mikrowelle auch selbst mitgebrachte Speisen zubereitet und verzehrt werden. Das Frühstücksbuffet für sieben Euro steht bis mittags 12 Uhr auf dem Tisch. Die 89 Zimmer sprich: Buden sind mit zwei bis sechs Betten ausgestattet. Wer als Backpacker eine Bude mit Fremden teilt, ist schon mit 16 Euro die Nacht dabei. Zimmerdusche, WC und kostenlos W-Lan inklusive. Das Sechs-Bettzimmer komplett kostet zwischen 123 und 177 Euro.
Highlight ist die Rockstarsuite. Ausgestattet mit vollem Barkühlschrank, der mit Flatrate dazu gebucht werden kann, bietet der Raum eine Playstation, ein Bose Soundsystem und eine professionelle Beleuchtungstechnik. Hier können Bands für ihre Groupies kleine Konzerte geben. Zum Schlafen wird der Bühnenboden hochgeklappt. Darunter laden sechs mit St. Pauli-Bettwäsche bezogene, direkt nebeneinander gelegene Schlafplätze ein für den Rest der Nacht.
Das Barceló Hotel an der Ferdinandstraße verbindet mit seinem avantgardistischen Design spanische Einflüsse und hanseatische Elemente. Das zeigt sich auch im Restaurant, in dem Küchenchef Jürgen Stolze eine Mischung aus Tapas und regionaler und internationaler Küche anbietet.
Die Zimmerpreise beginnen bei 140 Euro. Das Frühstück kostet 22 Euro pro Person. „Wir sind besonders auf Businessgäste ausgerichtet“, sagt Hoteldirektorin Berit Gansel. So findet der Gast sechs Tagungs- und Veranstaltungsräume für bis zu 300 Personen. 40 Mio. Euro hat die spanische Barceló Group in den Erwerb des Grundstücks und den Bau des Hotels investiert. Mathias Thurm






