Hamburg
Happy Hour am Buffet
Afghanisches Restaurant Susan in Hamburg neu eröffnet / Lieferservice gehört dazu
HAMBURG Der Begriff „Happy Hour“ hat im afghanischen Restaurant Susan im Hamburger Stadtteil Sankt Georg eine völlig andere Bedeutung als in anderen Lokalen: Von 21 Uhr an können Gäste in dem neuen Restaurant am Hansaplatz 14 für 3,70 Euro so viel essen, wie sie mögen. „Manche Gäste essen so viel, bis sie scheinbar platzen“, sagt Richard Raschidi.
Das nach seiner älteren Schwester Susan benannte Lokal ist ein reiner Familienbetrieb. Sein Vater und Inhaber Abdullah Raschidi war früher in Afghanistan Polizist und hat in Deutschland viele Jahre als Bäcker gearbeitet. Eine Speisekarte sucht der Gast in dem Restaurant mit 56 Plätzen vergeblich. Stattdessen gibt es ein Selbstbedienungsbuffet mit zehn wechselnden afghanischen Spezialitäten. In den Buffetschalen sind Frikadellen aus Rinderhack („Koffta“) ebenso zu finden wie mit Hack gefüllte Teigbällchen („Mantu“) und Reis mit roten Bohnen („Sholar“). Als Dessert wird ein Pudding geboten. Außerhalb der „Happy Hour“ können die Gäste für 5,70 Euro unbegrenzt essen. Das Restaurant ist täglich von 11 bis 24 Uhr geöffnet. „Als Alternative zum Buffet gibt es Spieße oder Kebab vom Grill“, fügt Raschidi hinzu.
Als landestypische Getränke kann der Gastronom Trinkyoghurt mit Gurken („Ayran-Doch“) sowie grünen und schwarzen Tee anbieten. Als einziges alkoholisches Getränk gibt es Bier. Ins Restaurant Susan kommt nach Angaben von Raschidi ein internationales Publikum – Afghanen, Türken, Afrikaner aber auch Deutsche, die in Sankt Georg arbeiten und wohnen.
Das Lokal kann auch für Geburtstage, Hochzeiten und andere Feste gemietet werden. Innerhalb der Hansestadt bietet der Gastronom einen Lieferservice an. Raschidi: „Ab 20 Personen liefern wir frei Haus.“
