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Rheinland-Pfalz

Hatterers Hotel mit Kräutergarten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/28 vom 14. Juli 2007
von

DEIDESHEIM. Ohnehin durch das milde Klima bekannt für botanische Besonderheiten, hat Deidesheim nun eine Attraktion mehr. Im Garten von Hatterers Hotel gedeihen nun statt Hortensien und anderer Zierpflanzen Wildgemüse und -kräuter aus aller Welt, die auch Platz auf der Speisekarte finden.

Hotelier Clement Hatterer – erster Sternekoch in der Pfalz – gerät bei der Vorstellung, seine Gerichte mit den Kräutern aus dem eigenen Garten zu verfeinern, ins Schwärmen. Die Standorte sind nach den Bedürfnissen der jeweiligen Pflanze ausgewählt worden. Der Gast kann durch den Garten schlendern und erfährt auf Schildern Wissenswertes über die Gewächse. Im Restaurant liegt die Broschüre „Kleines Brevier“ aus, die viele Verwendungsmöglichkeiten in der Küche auflistet.

Erstaunt entdeckt der Laie, wie viele Arten von Thymian, Salbei, Ampfer und Minze es gibt – und dass man die Blüten von Glockenblumen, Lilien, Malven oder Schnittlauch zum Verfeinern von Speisen oder als Heilmittel verwenden kann. Ein „glücklicher Zufall“, sagt der gebürtige Franzose Hatterer, habe ihn mit Brian Posch zusammengeführt. Mit dem Biogärtner entwickelte er ein Konzept für den Restaurantgarten, und Posch übernahm die Umsetzung. fe

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