Berlin
Hauptstadt huldigt dem Gerstensaft
Der längste Biergarten der Welt war Publikumsrenner / 1780 Sorten aus 250 Brauereien
BERLIN. Wiesn-Stimmung und Besucherrekord beim 11. Berliner Bierfestival. Rund 750.000 Berliner und Touristen probierten auf der 2,2 Kilometer langen Karl-Marx-Allee die Vielfalt heimischer und internationaler Gerstensaftvarianten.
Während der dreitägigen Veranstaltung konnten Fachleute, Bierliebhaber und Fans des süffigen Getränks ca. 1780 trinkbare Offerten von 250 Brauereien aus 86 Ländern verkosten Präsenz zeigten vor allem die deutschen Anbieter. Die Palette reichte von A wie Ambrosius bis W wie Wernesgrüner. Neben den namhaften Produzenten, die das Event zur Kundebindung und zur Vorstellung innovativer Biermixes nutzten, kamen auch kleine regionale Familienbetriebe zum Zuge. Nicht zuletzt deshalb fungierte der Verein Privater Brauereien Deutschlands als ideeller Träger. Premiere feierten auf der Meile auch das Öko-Bier der Demmert-Brauerei aus der Altmark und das Pilger-Bier aus Bayern. Für exotische Gerstensaft-Geschmackserlebnisse sorgten das japanische Asahi-Bier, Chinggis-Beer aus der Mongolei, Sakara-Gold aus Ägypten, russisches Baltika-Porter, Windhoek-Lager aus Namibia, indisches Joggi-Beer und Brahma-Beer aus Brasilien. Besonderes Augenmerk galt zudem den traditionellen Festivalsorten, die vorab als „besondere Varianten“ ausgewählt wurden. Mit dem Festivalpils der Flensburger Brauerei Emil Petersen, dem Störtebecker Dunkel der Stralsunder Brauerei und dem Sommer-Porter aus dem Vielanker Brauhaus fand in diesem Jahr ein echter B-3-Gipfel der Nordlichter statt.
Passend zur süffigen Offerte konzentrierte sich das kulinarische Angebot auf Deftiges vom Grill. Diverse Rostbratwürste, Mutzbraten und Schwarzbierfleisch, Steaks und Berliner Buletten waren die Renner. schl
