Hauptstadt Berlin
HAUPTSTADT-SPLITTER
Nur 800.000 Besucher hatten die Macher der Silvesterparty rund um das Brandenburger Tor erwartet. Gekommen waren mehr als 1 Million. Größer als die Love Parade also. Und vielleicht gar die größte Silvesterparty der Welt. Einmal mehr erwies sich: „Silvester am Brandenburger Tor“ ist zu einem Markenzeichen der Bundeshauptstadt geworden. Und die Hotels partizipierten daran – sie waren zu 65 Prozent ausgelastet. Denn die Mehrzahl der Partygänger waren Nicht-Berliner.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit gratulierte Otto Beisheim am 3. Januar zum 80. Geburtstag. Der Metro-Gründer und Investor des nach ihm benannten Centers (Investitionsvolumen: 500 Millionen Euro) am Potsdamer Platz ist Träger des Verdienstordens des Landes Berlin. Die Geburtstagsparty des Jubilars findet übrigens am 11. Januar im Ritz-Carlton Berlin statt. Die Feier gilt zugleich als offizielle Eröffnung des jüngsten Nobelhotels der Bundeshauptstadt. Es ist Teil des Beisheim-Centers.
Nun ist es sicher: Das Witzigmann-Palais in der Leipziger Straße schließt am 24. Januar. Angeblich habe man zu diesem Zeitpunkt das angestrebte Verkaufsziel von 25.000 Karten erreicht (2000 Karten sind noch zu haben). Grund genug, drei Wochen früher als vorgesehen zu schließen und weiter zu ziehen (Hamburg oder Stuttgart?).
Tom Cruise hatte kürzlich im Four Seasons eingecheckt. Es war bereits der dritte Besuch des Hollywood-Stars in der Bundeshauptstadt. Der Grund des Besuchs war die Deutschland-Premiere des Films „Last Samurai“, in dem er die Hauptrolle spielt. Mit ihm waren auch Filmkomponist Hans Zimmer, Regisseur Ed Zwick und der japanische Schauspieler Hiroyuki Sanada in das Hotel gezogen.
Peter Glückstein, der Chef der Bar am Lützowplatz, konnte in der Silvesternacht verkünden, dass das neue Projekt, der Club Goya, in Angriff genommen werden und im November eröffnet werden kann: 606 Aktionäre haben bisher gezeichnet. So ist das nötige Geld zusammengekommen, das Metropol-Theater am Nollendorfplatz in den Club umzuwandeln.
Die Ende 2001 abgebrannten Wannsee-Terrassen können nun doch in eine neue Zukunft schauen. Nachdem es stets hieß, dass der Wiederaufbau des Ausflugslokals wegen der Lage im Wasserschutzgebiet nicht möglich sei, hat man nun eine andere Lösung gefunden. Zwar sei ein Neubau nicht möglich, doch ein Folgebau sei laut Baurecht erlaubt. Bedingung: Das neue Lokal darf nicht größer sein als der Vorgänger.
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BREMEN (tkl). Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind ein bekanntes Motiv. Weniger bekannt ist dagegen, dass jährlich rund 150.000 Lehrverhältnisse vorzeitig gelöst werden. In rund 50 Prozent der Fälle wird das Handtuch bereits im ersten Ausbildungsjahr geworfen, oft zu voreilig. Im Bundesland Bremen kommt hier das Projekt „Ausbildung – bleib dran“ ins Spiel. In dieser Form dürfte es bundesweit wohl einzigartig sein. Seine vier Mitarbeiter Anne Grotrian, Elisabeth Mahlberg-Wilson, Dr. Eva Quante-Brandt und Arno Schirmacher wollen den Ausbildungsabbruch verhindern und das positive Potenzial nutzen, das auch in heftigeren Konflikten liegen kann. mehr...