Hauptstadt Berlin
HAUPTSTADT-SPLITTER
Ohne Bewährung wurden drei Männer und eine Frau aus Südamerika zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Bande hatte in Hotels zur Frühstückszeit – während die Hotelgäste sich das Buffet schmecken ließen – dieselben um Geldbörsen, Kreditkarten, Ausweise, mobile Telefone und Ähnliches erleichtert – und das teilweise bereits seit vielen Jahren. Ihre letzte Serie startete Mitte Mai im Estrel. Die Buffet-Bande besuchte auch andere Hotels an den unterschiedlichsten Orten in Berlin.
Auch im erweiterten Bereich des Kurfürstendamms tut sich in diesem Jahr hotelmäßig einiges. So eröffnet im März das „Lindner Hotel“ am Neuen Kranzler Eck, im April das Design Hotel „Q!“ in der Knesebeckstraße 67, und wo einst das C & A-Kaufhaus an der Joachimsthaler Straße, stand, wächst ein weiteres Hotel in die Höhe – gerüchteweise soll sich allerdings die französische Concorde-Gruppe aus dem Projekt zurückgezogen haben.
Das Bezirksamt Mitte sträubt sich gegen die Einrichtung eines Burger-King-Drive In im denkmalgeschützten Berlin-Pavillon an der Straße des 17. Juni. Das Gebäude war 1957 anlässlich der Internationalen Bauausstellung errichtet worden. Letzten Sommer hatte der Liegenschaftsfonds den Pavillon an die Fast-Food-Kette veräußert.
Boom der Hochzeitsmessen: Die „AVR Hochzeitstage“ fanden bereits zum zweiten Male auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt (rund 50 Aussteller und Anbieter, darunter etliche Hotels). Die größte hauptstädtische Hochzeitsmesse „Hochzeitswelt“ www.berlinhochzeit.de ) hatte im Ullsteinhaus Premiere. Hier präsentierten sich 125 Aussteller auf 4500 Quadratmetern, darunter Hotels und Restaurants, die sich dem Thema Hochzeit verschrieben haben.
Die Berlinale wird mit einem Hollywood-Streifen eröffnet, in dem die Australierin Nicole Kidman die Hauptrolle spielt. Bereits am Vorabend des Ereignisses findet bereits zum 4. Male in Berlin die Friedensgala „Cinema for Peace“ im Schauspielhaus (Konzerhaus) statt.
In der Bundeshauptstadt gibt es aktuell 175 Museen und museale Einrichtungen. Grund genug für die BTM, das Jahr 2004 als „Jahr der Museen“ zu vermarkten. Nun lässt Gunther von Hagen verlauten, dass er die deutsche Metropole als potenziellen Museums-Ort für seine Körperwelten-Ausstellung in Betracht zieht – das 176. Museum?!. Schließlich hatte die Exposition im Postfuhramt am Ostbahnhof ihre bisher längste Ausstellung, zog täglich 6000 Besucher in ihren Bann und konnte in der abschließenden BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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