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Hauptstadt Berlin

HAUPTSTADT-SPLITTER

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2002/43 vom 26. Oktober 2002

Am 16. Oktober erhielt Massimo Mannozzi aus der Hand des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1968 ist er mit seinem Promi-Restaurant „Bacco“ in der Marburger Straße eine kulinarische und Kultur-Institution zunächst West-, nunmehr Gesamtberlins. Wowereit bei der Verleihung: „Mannozzis Verdienste liegen in der Positionierung Berlins als kulturelle und gastronomische Metropole und in seinem Engegement für die deutsch-italienishen Beziehungen.“

Während das Ausflugslokal Neu-Helgoland einer lichten Zukunft ins Auge blickt (AHGZ berichtete), ist die Geschichte der gleichfalls abgebrannten Wannsee-Terrassen als Ausflugsziel endgültig vorüber: Das Grundstück soll, nachdem nunmehr auch der Pachtvertrag ausgelaufen ist, an den Liegenschaftsfonds überführt und verkauft werden. Doch muss noch geklärt werden, ob das 8600 qm große Grundstück als Baugrund oder als Waldgrundstück veräußert werden soll. Ob senatsseitig dem künftigen Käufer ausreichend Parkplätze und Zufahrtswege zur Verfügung stehen, ist nicht sicher. Dagegen ist man sich wohl dahin gehend einig, dass den Spaziergängern auf dem Wannseebadeweg auch in Zukunft Blick auf den See nicht verwehrt werden soll. Zurzeit wird das Grundstück geräumt. Ex-Pächter Ralf-Jürgen Freesemann hofft dagegen weiterhin auf einen starken Partner an seiner Seite, um die Terrassen wieder aufbauen zu können.

Im „Diener“ in der Grolmannstraße (Mitte) zapfte jüngst der Altmeister der erotischen Fotografie, Helmut Newton, persönlich das Bier an der Seite von Wirt Rolf Honold. Der Anlass war nicht nur das kühle Blonde aus dem Fass, sondern auch manch Pikantes aus der Feder des Fotografen: Er stellte seine im Bertelsmann Verlag erschienene „Autobiographie“ vor.

Am 24. Oktober feierte das „Vox“ seinen 4. Geburtstag. Die zahlreichen Gäste des Grand-Hyatt-Hotelrestaurants konnten die offene Showküche bewundern und die Spezialitäten des Berliner Meisterkochs Jens Heier bei Live-Musik genießen. Den Preis konnte der Gast selbst bestimmen. Denn der Erlös dient einem guten Zweck – er kommt der Björn-Schulz-Stiftung zugute, die sich für blut- und krebskranke Kinder engagiert.

Im neuen Marcellino's Restaurantführer ist Lindenlife-Gastgeber Rainer Wolter die Nummer 1 unter den Top Ten der Kategorie „Die Besten/Günstig“. „Tester“ sind Restaurantbesucher. Leute also, die nach dem Essen für Marcellino's darüber Auskunft geben, ob sie mit der gebotenen Leistung zufrieden sind und ob ihnen der Preis angemessen erscheint.

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