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Einkaufen und Essen: Das können Gäste im Café Insight Wiesbaden

Sebastian Wenzel

Hessen Kaffee, Kuchen und Kommoden

Lutz Müller leitet normalerweise eine Designagentur / Mit dem Insight Wiesbaden wagt er den Einstieg in die Gastronomie

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/19 vom 5. Mai 2012
von

. Das Insight Wiesbaden ist ein begehbarer Möbelkatalog. Die Gäste können dort auf etwa 120 Quadratmetern nicht nur Cappuccino, Torten und Sekt bestellen, sondern auch die komplette Inneneinrichtung kaufen. Stühle, Tische, Lampen und Accessoires wie Fußmatten, Bilderrahmen sowie Kissen sind im Angebot. Die Kombination aus Café und Möbelladen ist eine von vielen Ideen, mit denen der Inhaber Lutz Müller den UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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in die Höhe schrauben und seine Besucher begeistern will.

Müller weiß, worauf es ankommt, wenn Unternehmen ihre Produkte verkaufen wollen. Als Inhaber der Designagentur Macinup gestaltet er Verpackungen und Erscheinungsbilder von Firmen und rückte sie so ins richtige Licht. Er arbeitete unter anderem für Wella, BMW und Procter & Gamble. Seit dem ersten April vermarktet der gastronomische Quereinsteiger auch sein eigenes Café.

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Die ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
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des Insight Wiesbaden wohnt in Laufweite des Cafés: Menschen, die älter als 30 Jahre sind und Qualität schätzen. Damit sich diese Personen in seinem Café wohl fühlen, offeriert er ihnen einen besonderen Service. Der Wiesbadener verleiht kostenlos iPads, mit denen die Kunden während sie das Essen genießen im Internet navigieren oder spielen können.

Auch bei den Getränken setzt Müller auf Qualität. Außer den üblichen Kaffeespezialitäten stehen auf der Karte ein Champagner (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Champagner")-Cocktail für 8,80 Euro oder ein Hugo – Holundersirup mit Soda und Rieslingssekt – für 7,20 Euro. Zum Essen gibt es nur Kaltspeisen. Das soll verhindern, dass die ausgestellten Lampen, Handtücher oder Kissen nach Essen riechen. Das würde einige potenzielle Käufer abschrecken.

Aber zurück zum Angebot. Der Käseteller kostet zum Beispiel 11,20 Euro, die herzhafte Variante mit Schinken, Salami, Oliven, Auberginen, Paprika und Baguette gibt es für 10,80 Euro. Ein französisches Frühstück kostet 8,20 Euro. Für das Geld erhalten die Gäste zwei Croissants, Konfitüre, Brie mit Feigen sowie einen Café au lait.

Apropos Frühstück. Um schon morgens den Umsatz zu steigern, organisiert Müller montags und mittwochs einen Breakfast Club für Unternehmer und Selbstständige. Für 10 Euro dürfen sie sich am Frühstücksbuffet bedienen und dem zwanzigminütigen Vortrag eines Referenten lauschen. Mal zeigt ein Fachmann wie man Internetseiten optimiert, mal verrät ein Netzwerk-Experte, was perfektes Empfehlungsmarketing auszeichnet. WerbungTeilbereich des Kommunikationsmixes. Mediawerbung.
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für den Club macht Müller auf seiner Internetseite, auf Facebook und Xing.

Der Café-Inhaber plant bereits Whisky- und Olivenöl-Verköstigungen. Einen Abend lang soll dabei ein Experte Interessierten Hintergründe rund um die jeweiligen Produkte erzählen. Im PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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inbegriffen sind Verköstigungen und eine Kleinigkeit zum Essen. Für solche Abendveranstaltungen will Müller dann auch mal länger als üblich im Laden bleiben.

Das Insight Wiesbaden ist seit knapp einem Monat geöffnet. Ein zu kurzer Zeitraum für Müller, um ein erstes Fazit zu ziehen. Aber der Unternehmer ist zuversichtlich, dass sein Konzept funktioniert. Wenn alles so läuft wie geplant, kommen in Zukunft 50 Prozent des Umsatzes von den Café-Gästen. Die andere Hälfte soll der Verkauf von Accessoires und Möbeln bringen. Sebastian Wenzel




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