Hessen Klosterfood für Banker
Deutsche-Bank-Restaurant Gobochia setzt auf Zen-Küche
FRANKFURT/M. Im Sockel der neuen Deutsche-Bank-Türme eröffnet im Sommer 2012 das vegetarische Restaurant Gobochia (AHGZ vom 6. Dezember 2011). Betreiber sind die Frankfurter Hoteliers Alex Urseanu und Micky Rosen sowie der Künstler Mike Kuhlmann. Die Bank hatte sich ein nachhaltiges Konzept für ihr öffentliches Restaurant gewünscht, das nun in Zusammenarbeit mit den beiden buddhistischen Klöstern Frankfurts umgesetzt wird.
„Inspiriert von der Zen-Küche wird die Speisekarte zum größten Teil vegan ausgerichtet sein“, sagt Projektleiterin Kathy Goldman. Die Speisen im Gobochia werden nach 1000 Jahre alter buddhistischer Tradition zubereitet und gehen auf die „Kostbarkeiten“ asiatischer Tempelküchen zurück. Die Restaurantmitarbeiter werden bereits von den beiden buddhistischen Pagoden Frankfurts ausgebildet, mit denen das Gobochia auch künftig zusammenarbeiten wird. „Wir werden nicht irgendeine industriell hergestellte Sojasauce verwenden, sondern sie wird von den Mönchen und Nonnen des Klosters selbsthergestellt“, berichtet Goldman.
Gemäß der buddhistischen Philosophie des Restaurants wollen die vier Gründer einen Teil des künftigen Umsatzes an bedürftige Menschen spenden. Dies sei sogar vertraglich mit der Deutschen Bank geregelt. bg
