Hessen Metzgerküche trifft Barkultur
Tim Plasse startet mit Délicut am Frankfurter Flughafen / Sandwich-Belag steht im Fokus
FRANKFURT/M. Einen Bissen Glück oder „A good bite of luck“ verspricht Multi-Gastronom Tim Plasse in seinem neuen „Délicut“ am Frankfurter Flughafen. Das neueste Gastro-Projekt der Beyond Airport Gastronomie GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
weiter mit Mausklick... um Kataneh Shakouhi und Tim Plasse ist als „modernes Metzgereikonzept“ konzipiert.
Betriebsleiterin Kataneh Shakouhi verweist auf den Namen als Kombination aus „delicate“ (lecker, köstlich) und „cut“ (Schnitt, schneiden). Entstanden sei eine „kulinarische Symbiose aus traditioneller Metzgerküche und moderner Barkultur“. Den Rahmen haben die Architekten um Martin Willems in der Abflughalle A mit Holz, Glas, Stahl und Naturstein gegeben. Den offenen Bar-Bereich dominiert die „To Go“-Theke, den Sitzbereich der lange „Community-Table“ aus Eichenholzbohlen sowie ein Hochtisch.
Der Standort ist exzellent, befindet sich im öffentlichen Bereich, wo sich sowohl Passagiere als auch Abholer und Besucher aufhalten. Die Speisekarte hat die neu gegründete Gastronomieberatung Butterbutter GmbH kreiert, deren Inhaber der frühere Sterne-Koch Alan Ogden, Kameha SuiteLuxuriös ausgestattetes, sehr geräumiges Appartement innerhalb eines Hotels.
weiter mit Mausklick..., und Plasse-Mitarbeiter Sandro Ciani sind. Sie setzen auf einfache Gerichte aus regionalen Zutaten. „Pure cochon“ etwa ist ein eigens für Délicut produziertes Sandwichbrot, belegt mit gezupfter, heißer Schweineschulter, die Frankfurter Senf, Seoul-Mayo und Tomaten abrunden. Das klassische Mettwurstbrot heißt hier „German Herman“. Gezupfte Schweineschulter, Truthahnpastrami und Rinderbrisket sind die Kernelemente der Speisekarte. Auf Wunsch können sie variiert werden. Alle Speisen werden vor den Augen der Gäste zubereitet. „Klassische Bakery-Konzepte konzentrieren sich meist auf das Thema Brot (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Brot")“, sagt Shakouhi. „Wir wollen uns auf Qualität und Geschmack des Belages konzentrieren.“ Jede Délicut-Speisen sei einfach, aber lecker.
Die 46 Sitzplätze und das Take-out-Geschäft werden pro Schicht von bis zu vier Mitarbeitern bedient. Die Preise bewegen sich zwischen 3,20 und 5,90 Euro. An den To-go-Theken gibt es außer Obstsalat, Müsli und Jogurt bereits fertig belegte Backwaren und Gebäck Die Take-away-Sandwiches ergänzen Drinks, „wie man sie in großstädtischen Lounges findet“, so die Betreiber. Dazu gehören außergewöhnliche Biere wie Braufactum aus Köln. bg


