Hessen Willkommen im Schokoparadies
Frankfurts „süßester“ Laden: Die Chocolaterie Bitter & Zart vergrößert sich zum Kaffeehaus / Mittags gibt’s auch Pikantes
FRANKFURT/M. Sie träumten einen Traum. Die beiden Inhaberinnern der bekannten Frankfurter Chocolaterie, Gaby Fürstenberger und Sabine Seidel, wollten ihren Laden zu gern um ein Café erweitern. Jetzt haben sie sich ihren Wunsch nur einen Steinwurf vom alten Domizil am Dom entfernt, erfüllt. An der Braubachstraße mitten in der Altstadt haben sie ihre neue Chocolaterie Bitter & Zart als süße Versuchung in schönster Verpackung eröffnet. Direkter Nachbar ist das neue Café-Restaurant Margarete (AHGZvom 24. März).
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Bereits der „alte“ Laden war außergewöhnlich gelungen und mit Liebe eingerichtet. Doch jetzt haben Frankfurts Schoko-Ladies einen Volltreffer gelandet. Das Bitter & Zart lädt auf einer Fläche von 200 Quadratmtern in eine Welt süßer Köstlichkeiten ein. Neu entstanden ist der „Salon“ – ein Kaffeehaus der besonderen Art. Das innenarchitektonische Gesamtkonzept wurde vom Planungsbüro Knallgrau aus Bad Soden entwickelt und umgesetzt.
Wandbemalungen weisen den Weg in die Chocolaterie links und ins neue Kaffeehaus, den Salon, rechts. Die Bildcollagen im Stil von Poesiealbum-Illustrationen haben die Künstlerinnen Renata Kos und Oriana Fenwick in nächtelanger Kleinarbeit geschaffen. Im Verbund mit gepolsterten Sitznischen, Vintage-Deckenleuchten und Samtvorhängen schaffen sie für die knapp 50 Sitzplätze die passende Atmosphäre. Dazu wird Tanzmusik aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts gespielt.
Im Salon können Gäste außer frischen Trinkschokoladen auch feine Tee- und Kaffeespezialitäten und Patisserien, von den besten Manufakturen der Region wie Siesmeyer, Frankfurt, und L’Art Sucré, Wiesbaden, goutieren. Frische Petits Fours, Macarons und die Pralinenauswahl werden auf Etagèren angerichtet. Mittags bieten die Damen kleine pikante Gerichte wie Quiches, Pastetchen und einiges mehr an, die die hauseigene Köchin täglich frisch zubereitet.
Bitter & Zart richtet auch Schokoladenbuffets aus und bittet regelmäßig zu außergewöhnlichen Schokoladen-Veranstaltungen. Nach wie vor gibt es im Laden die Theke voller handgefertigter Pralinen, dazu 150 verschiedene Tafelschokoladen. Rund ein Drittel ihres Sortiments kreieren die beiden Inhaberinnen mit renommierten Chocolatiers wie dem Franzosen Stéphane Bonnat exklusiv für Bitter & Zart. Etwa die „Frankfurter Pflastersteine“, eine Kreation aus Kakao-Trüffel. Mit Eröffnung ihres neuen Ladens und Salons beschäftigen Fürstenberger und Seidel elf feste Mitarbeiter und sieben Aushilfen. Barbara Goerlich



