DEHOGA
Hessische DEHOGA-Gala: Branchenimage stärken
von Susanne Stauss
WIESBADEN. Dehoga Hessen Geschäftsführer Julius Wagner und seinem Team ist ein großartiger Auftakt gelungen: Rund 500 Gäste aus Hotellerie, Gastronomie, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung feierten am 14. Juni im Wiesbadener Kurhaus bis in die Morgenstunden die erste Gala Nacht der Hotellerie und Gastronomie in Hessen. Allgemeiner Tenor: Dieser Event muss wiederholt werden.
In kurzweiligen Ansprachen hatten Reinhard Schreek, Präsident des DEHOGA Hessen, Jörg-Uwe Hahn, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen und Helmut Müller, Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, die Gäste begrüßt.
Genussfeindliche Politik
FDP-Politiker Hahn versäumte dabei nicht, sich für die „dumme“ Umsetzung der Mehrwertsteuerreduzierung zu entschuldigen und zu betonen, dass die hessische Landesregierung alles dafür tun werde, den Beschluss so zu belassen wie er sei.
Viel Sympathie erntete die Dinner Speech des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Karl Heinz Funke. Er bedauerte darin unter anderem, dass die Politik sehr genussfeindlich geworden sei.
Zur schwungvollen Westernmusik von Texas Lightning begannen die ersten Gäste noch vor dem Dessert zu tanzen, später heizten die „Friends of Music“ den Gastronomen und Hoteliers im Wintergarten des Kurhauses ein. Nicht zuletzt dank vieler Sponsoren und der hervorragenden Organisation der Kurhaus Gastronomie unter Gebhard Bucher wurde der Abend ein voller Erfolg.
Gemeinschaftsgefühl wecken
Zum illustren Gästekreis des Abends zählten unter anderem die Zweitplatzierte im Wettbewerb „Unser Star für Oslo“ Jennifer Braun sowie der Künstler Daniel Kübelböck. Durch das Programm führte frech und kurzweilig Conférencier Georg Schweitzer.
„Wir wollen mit Veranstaltungen wie diesen das Image der Branche und des Verbandes stärken, das Gemeinschaftsgefühl wecken und der Öffentlichkeit Stärke, Genuss und den hohen Anspruch des Gastgewerbes demonstrieren. Eine Wiederholung ist auf jeden Fall geplant, im nächsten Jahr veranstalten wir ein großes Sommerfest“, erläuterte Julius Wagner wenige Tage nach dem Ball.

