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Bayern

Heute schon an 2020 denken

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/8 vom 23. Februar 2008
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MÜNCHEN. Um zukunftsfähig zu bleiben, muss sich die Tourismusbranche in Bayern zu mutigen Investitionen für Modernisierung und Innovationen aufraffen. Das sagte Wirtschaftsministerin Emilia Müller am Bayerischen Tourismustag bei der Messe C-B-R Freizeit und Reisen in München. Zwar habe der Freistaat in 2007 mit mehr als 26 Mio. Ankünften einen vierten Gästerekord verbuchen können. Doch die Branche müsse schon heute in die investieren.

Der Tourismustag stand unter dem Motto „Tourismus in Bayern 2020. Visionen sehen. Chancen nutzen“. Der Bayern-Tourismus stehe in starker Konkurrenz mit den Nachbarländern Österreich und Schweiz, so Müller. „Deshalb darf man nie aufhören, besser zu werden.“ Zukunftsforscher Matthias Horx hielt einen Vortrag über die bis 2020: Durch die Globalisierung werde es 2 Milliarden neue Touristen geben. Vor allem verjünge sich die Gesellschaft mental („Downaging“) und erwarte eine Kombination aus Kultur mit Wissen und Entspannung. Passive Wellness sei bald out – gefragt sei „Selfness“ (aktive Selbsterfahrung). Gesundheitstourismus und spirituelles Reisen habe Zukunft. Und: „Sport als soziales Erlebnis und Naturerfahrung“ ist stark im Kommen – etwa Wandern, Langlauf, Nordic Walking und Radfahren. fis

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