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Sachsen-Anhalt

Hickhack um Sprachförderung

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
von

MAGDEBURG. Die sachsen-anhaltische Landesregierung will die Fremdsprachenausbildung von Mitarbeitern aus Hotellerie und Gastronomie finanziell bezuschussen. Damit soll nach Darstellung von Wirtschaftsminister Reiner Haseloff die Marktposition bestehender Branchenbetriebe gefestigt werden.

Die mittelständischen Unternehmen sollen bis zu 80 Prozent der KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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gefördert bekommen. Bei der Opposition treffen die Pläne auf Unverständnis. Einen „teuren Unsinn“ nannte der FDP-Fraktionschef im Landtag das Vorhaben der Landesregierung. Die sprachliche Ausbildung müsse Aufgabe des Arbeitgebers bleiben, verlangte Karl-Heinz Paqué. Für Profis in der Branche sei die Sprachausbildung ohnehin eine Selbstverständlichkeit.

Der Hotel- und Gaststättenverband des Bundeslandes sieht dies anders. „Wenn Schulen und Berufsschulen nur ungenügende Sprachkenntnisse vermitteln, muss dieses nachgeholt werden“, erklärte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schildhauer. rpr


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