Hotellerie
Hilton Dortmund feiert Geburtstag
DORTMUND. Erst Scandic Crown, dann Holiday Inn und schließlich die Weltmarke Hilton: Seit der Eröffnung vor 20 Jahren lief das Hotel an der Buschmühle mit der Hausnummer 1 unter verschiedenen Flaggen. Am Erfolg des 190-Zimmer-Domizils, das von 2002 bis 2004 umfassend renoviert wurde, hat das nichts geändert.
Bereits zehn Monate vor der Eröffnung trafen die ersten Buchungen ein und bereits zwei Tage davor standen Gäste vor der Tür: Mit dem Hilton Dortmund – damals noch Scandic Crown – erhielt die Ruhr-Metropole am 3. September 1990 ein Spitzenhotel. Prominenz aus Politik, Sport und Show-Biz war seitdem dort zu Gast, jetzt feiert das Haus seine Geschichte und Geschichten beim Tag der offenen Tür am 4. September.
Whitney Houston als Phantom
Für die Gäste wird dann die Geschichte des Hauses mit Zeitungsausschnitten, Fotos und Gästebucheintragungen lebendig. Das legendäre Davis-Cup-Team unter Leitung von Nici Pilic war 1991 hier zu Gast: mit Boris Becker, Michael Stich, Eric Jehlen und Michael Westfahl. Stefan Raab reimte schon 1994 im Gästebuch genauso wie Frank Zander, der sich mit „Kurt war hier! Ein sehr gutes Hotel“ verewigte.
Aber auch die große Politik gab sich die Ehre: Im Rahmen einer UN-Konferenz wohnten 135 Arbeitsminister aus aller Welt im Juli 1994 im Haus am Westfalenpark. Und Stammgast Peter Maffay improvisierte beispielsweise einen Auftritt: Als eine Dortmunder Schulklasse die Gäste im Dezember 1996 singend zum Lucia-Fest weckte, griff der Musiker spontan zur Gitarre und begleitete die Kinder.
Von Whitney Houstons angeblichem Aufenthalt gibt es dagegen keine Bilder: Kein Wunder, denn der war nur fingiert, um die Pop-Diva vor Fans und Presse zu schützen. Während sie unentdeckt im Hilton Düsseldorf nächtigte, hielt die Finte das gesamte Hilton Dortmund auf Trapp. Sogar die Türklinken zur 5. Etage mussten auf den scheinbaren Wunsch der Pop-Diva hin entfernt werden, damit niemand vom Treppenhaus aus Zutritt hatte. red


