Bayern
Hofbräuhaus in Edelausführung
Das „Bräustüberl“ im wurde komplett umgestaltet / Moderne bayerische Küche für das Münchner Publikum
MÜNCHEN Seit 25 Jahren leitet die Familie Sperger die Geschicke des wohl berühmtesten Wirtshauses der Welt, nachdem es 2004 von Michael und Wolfgang Sperger in zweiter Generation übernommen wurde. Hofbräu München und die Familie Sperger wollen mit dem „Bräustüberl“ im Hofbräuhaus einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Wirtshauses setzen. Das neue Restaurant bietet unter der Ägide des Küchenchef-Duos Stefan Walser und Karl Benner gehobene, moderne, bayerische Küche.
Vier Monate dauerte die Neugestaltung des Traditionshauses. Dabei wurden die historischen Elemente erhalten und mit zeitgenössischen Komponenten zu einer Symbiose verbunden. Der Eingangsbereich im ersten Stock zeichnet sich durch Transparenz und Licht aus und ermöglicht einen ersten Blick ins neue Restaurant. Die über 200 Jahre alten Gewölbedecken, die Lampen und der original Eichenparkettboden konnten größtenteils restauriert werden; neue Elemente aus hochwertigen Materialen veredeln das Interieur des „Bräustüberl“ und geben dem Restaurant eine ansprechende Atmosphäre.
So wurde für die Gestaltung des Bodens im Barbereich gelber Jura-Marmor verwendet und mit italienischem Rosso-Verona-Marmor im Sitzbereich sowie für die Türeinfassungen kombiniert. Die Wandverkleidungen aus Eichen- und Fichtenholz bestehen aus den alten Deckenbrettern des Hofbräuhauses oder von alten Dachstühlen. Aufwändig gearbeitet ist auch die Kassettenholzdecke, die für Gemütlichkeit sorgt. Selbst bei Details wurde auf Unverfälschtheit geachtet: Handgefertigte, schmiedeeiserne Beschläge zieren die Türgriffe und Eingangstüren. Ein besonderer Blickfang sind die Kachelöfen, denen alte Bilder und Zeichnungen aus dem Staatsarchiv als Vorlagen dienten. Das „Bräustüberl“ bietet 278 Plätze. Bei schönem Wetter ergänzt die Terrasse im ersten Stock mit Blick auf den Hofbräuhaus-Gastgarten das Angebot um weitere 120 Plätze.
Stefan Walser, der nach seiner Lehrzeit im Sheraton München und einem Aufenthalt auf einem Kreuzfahrtschiff in Norwegen zwei Jahre lang als Souschef im Wirtshaus Zum Sedlmayr arbeitete, kann zudem auf zehn Jahre Erfahrung als Küchenchef im Tagungshotel Schreiberhof in Aschheim zurückblicken. Während eines zweimonatigen Aufenthalts in Süd-Kasachstan war er für die Eröffnung eines bayerischen Brauereigasthofes verantwortlich.
Karl Benner sammelte nach seiner Lehre im Hotel Botschafter in Bayerisch Eisenstein in mehreren Betrieben, wie Kurhotel Residenz in Bad Windsheim Küchenerfahrung und war vier Jahre in der Schweiz (Lenzerheide, St. Moritz) tätig. Nach zwei Jahren Selbständigkeit mit seinem Restaurant Prälatstuben in Weilheim übernahm er die Küchenleitung im Hotel Vier Jahreszeiten in Regensburg, die er zehn Jahre lang innehatte.
Unter der Leitung der beiden Küchenchefs hat das junge Küchenteam einen ganz eigenen Stil entwickelt und bietet eine raffinierte Küche mit abwechslungsreichen Neuinterpretationen, aber auch bekannten, bodenständigen Gerichten der traditionellen bayerischen Küche.
Mit dem neuen „Bräustüberl“ ergänzt die Betreiberfamilie Sperger das gastronomische Angebot des Hofbräuhauses und richtet dabei den Fokus verstärkt auf das einheimische Publikum: Das „Bräustüberl“ soll vor allem die Münchner ansprechen.

