Berlin
Hostels schießen aus dem Boden
Meininger-Gruppe eröffnet bereits ihr viertes Haus in der Bundeshauptstadt
BERLIN. Beste Aussichten für preisbewusste Berlin-Touristen: Nach 14 Monaten Bauzeit hat die Meininger-Gruppe nun auch ein City Hostel & Hotel im Szenebezirk Prenzlauer Berg eröffnet.
Der siebengeschossige Neubau verfügt über 90 Zimmer und 290 Betten. Die modern eingerichteten Einzel- und Doppelzimmer sind mit Dusche und WC, Parkett, LCD-Flachbildschirmen sowie kostenlosem WLAN-Zugang ausgestattet.
Die neue Dependance ist das vierte Haus in der Spreemetropole und laut Vorbuchungsstand schon in den ersten Wochen zu 75 Prozent ausgelastet. Ein Erfolg, der nicht zuletzt dem strategischen Konzept der Meininger Gruppe zu verdanken sein dürfte: Es verbindet die Erfolgskomponenten billiger Hostellerie mit denen klassischer Low-Budget-Beherbergungsbetriebe. Bei kleinem Preis wird der Service gleichwohl groß geschrieben. Die Offerte reicht vom reichhaltigen Frühstücksbuffet für 3,50 Euro über eine voll ausgestattete Gästeküche für Selbstversorger bis hin zu kostenlosen Ohrstöpseln gegen nächtliche Schlafgeräusche Mitreisender. Ergänzt wird das Angebot zudem von einem öffentlich zugänglichem Bistro, das sich in den Sommermonaten mit Außenplätzen erweitern lässt.
Weitere Hostels geplant
Im Jahr 1999 mit einem inhabergeführten 163-Betten-Haus in der Meininger Straße Berlins gestartet, wartet die Meininger-Gruppe heute mit 1900 Betten in den Städten Berlin, Köln, München, London und Wien auf. Der Umsatz beträgt derzeit 14,8 Mio. Euro. Weitere Eröffnungen in Hamburg (2009), Frankfurt am Main (2010), Leipzig und Dresden sind bereits geplant. Marion Schlag

