Rheinland-Pfalz
Hotel-Café Kempf will wieder nach oben
Die neuen Eigentümer wollen an die erfolgreiche Vergangenheit des Betriebes anknüpfen
DIRMSTEIN/Pfalz (fe). Das traditionsreiche Hotel-Café Kempf in Dirmstein schickt sich an, wieder seine angestammte Rolle als eines der schönsten und besten Hotels in der Vorderpfalz zu übernehmen. Die GesellschafterBegriff aus dem Handelsrecht sowie dem Gesellschaftsrecht für einen Teilhaber bzw.
weiter mit Mausklick... Dieter Oechsle, Jens Becker und Kai Becker gelten als Garant dafür, das Haus nach mehreren Pleiten wieder aus einem tiefen Tal zu führen. Es hatte besonders nach den Ären Westerhöfer (ehemaliger Chefkoch der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft) und Simbürger lange Zeit für negative Schlagzeilen gesorgt. Inzwischen ist es von der Familie Becker aufgekauft und in eine OHGAbk. für Offene Handelsgesellschaft.
weiter mit Mausklick... umgewandelt worden. „Wir hoffen“, sagte Jens Becker im Gespräch mit der AHGZ, „dass bald wieder das Kempf als ein neuer alter Stern am gastronomischen Himmel der Pfalz strahlen möge“.
Die jungen Unternehmer wollen an die große Vergangenheit des traditionsreichen Hotels und Café-Restaurants Kempf nahtlos anknüpfen, das unter der Gründerfamilie Anneliese und Luitpold Kempf zu den Aushängeschildern der pfälzische Gastronomie gehörte. Die 26 modern eingerichteten Zimmer sind fantasievoll und abwechslungsreich geschnitten. Sie vereinigen anspruchsvolles Equipment mit geschmackvoller Wohnlichkeit. Natürlich liegt den neuen Gastgebern in dieser Region besonders Küche und Weinkeller am Herzen. Deutlich wird hierbei der konzeptionelle Bogen von verfeinerter Regionalküche bis hin zu mediterran beeinflussten Kreationen. Mit dem neu erbauten Luitpoldsaal – eine Hommage an den verstorbenen Gründer – hat das Trio die Angebotspalette ihres Unternehmens weiter verbreitern können.
Der so genannte Rittersaal (65 Plätze) wurde völlig umgestaltet. Mit dem Restaurant (60 Plätze) gaben die neuen Inhaber der feinen Küche von Andrea Nellessen und Dierk Diehl einen neuen, ansprechenden Rahmen. Und auch die Straßen-Terrasse (100 Plätze) auf Deutschlands kleinster Fußgängerzone (80 Meter) wurde mit neuen Korbmöbeln, Jalousien und diversen Blumenschmuck ausgestattet.
Zu den beiden Gesellschafts- und Tagungsräumen (20 und 40 Plätze) kam nach der Übernahme durch die neuen Eigentümer der Luitpoldsaal mit über 100 Sitzplätze hinzu. Er hat nicht nur das Raumangebot für diverse Veranstaltungen beträchtlich erweitert. Auch das Tagungsgeschäft profitiert von der zusätzlichen Kapazität.
Seit der Eröffnung am 15. Mai 2004 ist es dem Führungstrio gemeinsam mit ihren 14 engagierten Mitarbeitern gelungen, viele der einstigen Stammgästen zurück zu gewinnen. Sie haben dem „Kempf“ wieder die Rolle als „Hôtel de Ville“ in Dirmstein zugedacht, wohl wissend, dass in dem gegenüber liegenden Wanscheidtschen Schloss der Platz ist, an dem, wie in der Vergangenheit, auch in Zukunft wieder königliche Gäste empfangen werden können.

