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Junges Team: Ines Porzell und Daniel Könitz tragen die Hauptlast der Verantwortung Foto: Herbert Schwittay

Brandenburg

Hotelgäste gehen auf Pirsch

Dinnebier-Gruppe macht aus ehemaliger Ausflugsgaststätte eine „Kleine Residenz am Tierpark“ mit hohem Erlebniswert

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/24 vom 16. Juni 2007
von

PERLERBERG. Neues Konzept, neues Team: Zu DDR-Zeiten war die Gaststätte Hubertus das Ausflugsziel in der Prignitz. Hierher kamen Menschen zum Feiern, zum Tanz, aber auch um Tiere im direkt angrenzenden Tierpark zu beobachten. Mit der Übernahme durch die Dinnebier-Gesellschaft verschwand nicht nur der Name, auch das gesamte Ambiente wurde mit der neuen Namensgebung „Kleine Residenz am Tierpark“ verändert.

Die Unternehmensgruppe Uwe Dinnebier, ihr gehören das Sport- und Vital-Resort Neuer Henningshof in der Kreisstadt und Schloss Herrenstein in Herrenstein, hat das ehemalige „Hubertus“ längerfristig von der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft gepachtet. An eigenen Mitteln investierte die Hotelgruppe 300.000 Euro in die Anlage. „Wir haben das komplette Gesicht der ehemaligen Traditionsgaststätte verändert“, so die beiden Geschäftsführer der drei Häuser, Sebastian Ader und Anke Reimann.

Inmitten intakter Natur und fernab von Alltag und Stress stoßen die Gäste auf Hotel und Restaurant. „Der Betrieb der Residenz orientiert sich in vielerlei Hinsicht an den bestehenden Häusern des Unternehmens“, sagt Geschäftsführer Sebastian Ader. Mit Ines Porzell wurde eine Hotelleiterin eingesetzt, die die Betriebsstrukturen bereits aus ihrer vierjährigen Tätigkeit im Henningshof kennt.

Alle 12 komfortabel eingerichteten Doppelzimmer – sie wurden nach der Wende vom damaligen Pächter Frank Fock gebaut –, verfügen über eine einheitliche Größe von 24 Quadratmetern und haben jeweils einen direkten Zugang zum Tierpark. In einigen Zimmern können die Gäste sogar über ein internes Programm einzelne Stationen im Tierpark vom Sessel aus anklicken und sich auf den Bildschirm holen. Eine Besonderheit wurde mit den individuell gestalteten Zimmerterrassen geschaffen. Diese bieten den Gästen einen Blick auf den Tierpark und den angrenzenden Wald. Im Doppelzimmerpreis von 78 Euro ist nicht nur das Frühstücksbüfett enthalten, sondern auch der freie Eintritt in den Tierpark.

Neu angebaut wurde ein kleiner Wellnessbereich. Biosauna und finnischen Sauna – beide mit Panoramafenstern -– , Erlebnisduschen mit Eis- und Tropenregen, ein Vitalisarium mit Teil- und Ganzkörpermassagen und Ayurveda-Anwendungen stehen neben Seifen- und Bürstenmassagen zur Verfügung. Wem das nicht genügt, der kann im zwei Kilometer entfernten Partnerhotel Henningshof alle dort vorhandenen Einrichtungen kostenlos nutzen. Eine vielfältige Themenlandschaft erwartet den Gast zudem im etwa 10 Kilometer entfernten Bad Wilsnack mit der Kristall-, Kur- und Gradiertherme.

Für die beiden Restaurantbereiche Hubertus (für Raucher) und Zum Roland (für Nichtraucher) zeichnet in der Küche Daniel Könitz verantwortlich. Vorwiegend im A-la-Carte-Geschäft können sich die Gäste mit einheimischen Spezialitäten, internationalen Klassikern und auch im Rhythmus der Jahreszeiten kulinarisch verwöhnen lassen. Wie Ines Porzell hat auch der 22-jährige Daniel Könitz zuvor im Henningshof gearbeitet.

365 Tage im Jahr will sich das völlig neu eingesetzte Team von neun Mitarbeitern um das Wohl der Gäste und Besucher kümmern. In einem Innenhofbereich mit großzügig gestalteter Terrasse können Besucher bei Sonnenschein Kaffee und Kuchen genießen. Wer nur Kleinigkeiten zu sich nehmen möchte, dem bietet ein Imbiss im Tierpark ein so genanntes „Laufangebot“.Herbert Schwittay

www.residenz-am-tierpark.de

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