Berlin
Im Alten Zollhaus steppte der Bär
Gratulanten feierten Herbert Beltle / Gastronom des Jahres bewarb sich um drittes Objekt
BERLIN Für gewöhnlich bleiben an einem Sonntag die Türen vom Alten Zollhaus geschlossen, nicht aber dann, wenn Eigentümer Herbert Beltle zur Party einlädt, hatte er doch im Februar in Osnabrück den Herforder PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
weiter mit Mausklick... 2004, den sogenannten Gastronomie-Oscar, in Empfang genommen (AHGZ berichtete).
Rund 180 Berufskollegen, Zulieferer, Freunde sowie Vorstandsmitglieder vom HoGa-Verband Berlin und Umgebung, Politprominenz und auch der Bailli der Confrèrie de la Chaîne des Rôtisseurs Paris, Prof. Dieter Großklaus, waren der Einladung gefolgt, um dem Berliner Meisterkoch zu seiner Auszeichnung zu gratulieren. Die Tatsache, dass er den „Oscar“ in die Bundeshauptstadt geholt hat, ließ insbesondere die oftmals von den Kritikern geschmähten Köche jubeln.
Kollegen vom Regionalfernsehen FAB hatten eine kleinen Film vorbereitet, der Herbert Beltle in einzelnen Lebensetappen und schließlich auf der Bühne des Osnabrücker Alando Palais zeigten. Dort hatte er bereits behauptet „Berlin liebt mich und ich liebe Berlin“, zu dem Zeitpunkt noch nicht wissend, wer alles „der Lichtgestalt der Gastronomie“ (O-Ton Udo Tydecks, Geschäftsführer Marketing Brauerei Felsenkeller Herford) an jenem Sonntag die Ehre erweisen würde.
Und die galt nicht nur dem erfolgreichen Gastronomen, sondern auch dem warmherzigen Menschen Herbert Beltle.
Der lüftete jetzt das Geheimnis um seine Bewerbung für ein drittes Objekt: das Palais am Festungsgraben Unter den Linden. Ausschreibungsschluss war der 7. April dieses Jahres.