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Energiesparen

Triebfeder: Eva (links) und Klaus-Günther Wiesler (Mitte) schöpfen Kraft aus der Familie. Fotos: Ulrike Ehrlacher

Hotellerie

Im Seehotel Wiesler hat die Liebe zur Umwelt viele Facetten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/6 vom 5. Februar 2011
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TITISEE. Ihre Heimat geht ihnen über alles: Eva und Klaus-Günther Wiesler sind mit dem Schwarzwald verbunden. Deshalb haben sie ihr am Titisee gelegenes 4-Sterne-Hotel auch unter ein besonderes Motto gestellt. „Natur erleben“ sollen die Gäste und das nicht nur beim Wandern, Biken oder Baden im See. Zimmer und Restaurant sind ausschließlich mit Materialien aus der Region ausgestattet. Und auf den Teller kommen fast nur heimische Produkte aus dem Naturpark Südschwarzwald. Die im Spa verwendeten Cremes und Öl sind entweder Naturkometik aus Molke oder aber so biologisch und so nah wie möglich produziert.

Vorreiter für die Branche

„Wir haben da eine Vorreiterolle eingenommen“, sagt denn auch Petra Wiesler, die davon spricht, dass die Naturphilosphie in ihrem Hause bereits seit mehr als 10 Jahren gepflegt und vor allem gelebt wird. Gehandelt werde nach ökologischen Prinzipien – „umweltbewusst, modern und zukunftsfähig“. Das brachte den rührigen Hoteliers auch schon einige Auszeichnungen ein. So die Anerkennung als EMAS-Hotel, beser bekannt als EU-Öko-Audit. Und Wiesler ist als Referent gefragt. So jetzt wieder beim Deutschen Hotelkongress der AHGZ in Berlin.

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Umweltbewusstes Hotelmanagement ist für das EMAS-Siegel Voraussetzung und das beginnt beim Energiesparen. Bei den Wieslers drückt sich das allerdings in weit mehr als nur in Enregiesparbirnen oder Spülstopptasten an den Toiletten aus. Es gibt im Wiesler etwa eine Hackschnitzelanlage zum Heizen und Photovoltaik zur Stromerzeugung auf dem Dach. Grundsätzlich wird nachhaltige Energiewirtschaft betrieben und sehr bewusst und schonend mit den Ressourcen umgegangen.

Authenzität ist Pflicht

Die Zimmer sind mit heimischem Kiefernholz ausgestattet. Und als der neue Speisesaal nebst darunterliegendem Weinkeller eingerichtet wurde, kamen wieder auschließlich Hölzer aus dem Schwarzwald und Natursteine (im Weinkeller) zum Einsatz. Authenzität ist den Wieslers ein Anliegen, Plastik und ähnliche Materialien kämen deshalb nicht in Frage. Außerdem ist es für das Hotelierspaar Verpflichtung, dass hiesige Firmen die Einrichtung nach individueller Planung zimmern.

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