Berlin
In 100 Tagen 4000 Gästen empfangen
Das neue „Vivo“ im Grand Hotel Esplanade wird bestens angenommen / Nichts erinnert mehr an das ehemalige „Harlekin“
BERLIN Das neue Gourmetrestaurant Vivo (vormals Harlekin) im Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
weiter mit Mausklick... Esplanade hatte genau 100 Tage geöffnet, als am Abend der 4000. Gast erwartet wurde. Natürlich mit einem Präsent! Ein schöner Erfolg, wie übereinstimmend Hoteldirektor Florian Hettler, Küchenchef Renée Conrad und RestaurantleiterEndverantwortlicher für die gesamten Abläufe des Servicebereichs im Hotel oder Restaurant.
weiter mit Mausklick... Ralf Fränkel konstatieren, und ein Zeichen dafür, dass die neue Feinschmeckeroase mit jetzt 54 Plätzen angenommen wird.
Abgesehen vom quadratischen Grundriss erinnert nichts, aber auch gar nichts mehr an das Harlekin, nicht einmal mehr die Raumhöhe. Große kuppelförmige Leuchten aus dunklem Edelstahl, innen mit glänzendem Blattgold ausgeschlagen, tauchen den Gastraum in ein anheimelndes Licht, so wie es der Lichtpoet Ingo Maurer ersonnen hat. Die Trennwand zu Harry‘s New York Bar hat jetzt wie die gegenüberliegende Wand einen leuchtend roten Anstrich mit effektvollen Lichtreflexionen aus vielen Spotlights. Zusammen mit zwei Vitrinen sind sie Blickfang der Gäste an der Aperitivbar. Sie gab es bislang nicht sowie auch nicht die Lounge im Frontbereich von dem aus fällt der Blick direkt auf das großformatige Bild „The Children hour“ mit perspektivischer Tiefenwirkung. Quadratische Tische, weiß eingedeckt, und dunkle gepolsterte Armlehnstühle aus Holz bilden einen reizvollen Kontrast. Vier Designer-Bodenvasen, eher überdimensionale Pflanzschalen, jetzt bereits mit hochwachsenden Frühlingsblühern wie Narzissen und Forsythien versehen, vermitteln dem Raum zusätzlich Frische und Leichtigkeit. Vivo – ich lebe! Der einstige Front Cooking-Bereich ist verschwunden. Nichts stört mehr die genießerische Ruhe der Gäste, die sich entsprechend dem Wunsch der Service-Brigade ungezwungen und locker bewegen sollen.
Renée Conrad konnte Einfluss nehmen auf die Neugestaltung des Restaurants, denn als Küchenchef vom Harlekin wäre er nicht angetreten. Und weil er aus seiner Begeisterung für die mediterrane Küche keinen Hehl bis heute macht, wollte er unbedingt südländisches Flair in „seinem“ Restaurant haben. Andererseits entspricht es ohnehin dem Trend, wieder wegzukommen von der kühlen Sachlichkeit und statt dessen mit natürlichen Materialien und emotionalen Farben Stimmungen zu erzeugen. „Damit haben wir einen bewussten Gegenpol zur funktionalen Bauhaus-Architektur des Hauses gesetzt“, kommentiert Florian Hettler den neuen Stil.
Ob es Conrad hier gelingen wird, auch wieder einen Michelin-Stern wie im „Facil“ des Madison Hotels zu erkochen, steht zurzeit überhaupt nicht zur Debatte, wie er und auch seine „Brötchengeber“ meinen. „Ich muss mich nach den Gästen richten“, sagt der Küchenmeister, „was sie mögen, ist für mich maßgebend und nicht das, was die Tester zu sehen und zu schmecken wünschen. Und dann muss ich auch noch die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... im Rahmen halten.“ Ein klares Statement des 39-Jährigen, dessen Frau im Service des „Vivo“ tätig ist. Die Familie war ja seinerzeit der Grund, dass er Berlin verließ. Jetzt leben alle in Berlin.
