Niedersachsen
Insulaner lechzen nach Funk und Soul
Auf der Insel Wangerooge eröffnet Ashampoo Beachclub / Ehemalige Dünenhalle für 400.000 Euro umgebaut
WANGEROOGE. Echten Nachholbedarf in Sachen Tanzen hatten offensichtlich die Bewohner und Gäste der ostfriesischen Insel Wangerooge. Denn die Eröffnung der neuen Discothek Ahampooo Beachclub wurde dort zwei Tage lang und jeweils bis in den frühen Morgen hinein gefeiert. Wenig überraschend, denn auf Wangerooge hatte es seit drei Jahren keine Disco gegeben.
Den auf den ersten Blick ungewöhnlichen Namen verdankt das Lokal seinem Investor, dem Oldenburger Unternehmen Ashampoo, das vor allem im IT-Bereich verankert ist. Das gab für den Umbau der ehemaligen Dünenhalle des Oldenburger Jugend-Erholungswerkes 400.000 Euro aus. Auch die Betreiber Edu Wybrands – zugleich der Architekt – und Andreas „Charly“ Baumann, wohnen „eigentlich“ in Oldenburg. Baumann ist bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Gastronomie aktiv und hat sich vor allem durch Charlys Musikkneipe in Oldenburg einen Namen gemacht. Die will er auch weiterhin führen.
Der Ashampoo Beachclub soll je nach Wetter täglich bereits ab 14 Uhr geöffnet sein. Für jüngere Besucher wird an jedem Donnerstag von 15 bis 20 Uhr eine alkoholfreie Jugenddisco (Mindestalter: zwölf Jahre) angeboten, und an jedem Mittwoch werden insbesondere urlaubende Singles zur so genannten Tauschrauschparty eingeladen. Der Kneipenbetrieb mit Kicker und Flipper beginnt ab 19 Uhr und ab 22 Uhr darf getanzt werden.
www.ashampoo-beachclub.de