Drei Fragen an
Jens Grotelüschen
1. Sie haben sechs Tagungsräume. Ist das nicht Platzverschwendung in einem Hostel? Keineswegs, auch dieser Geschäftszweig läuft sehr gut. In Krisenzeiten, denken die Chefs bei Tagungen nicht mehr automatisch an 4- oder 5-Sterne-Hotels, sondern suchen preisgünstige Alternativen. Und da kommen wir ins Spiel. 2. Wie preisgünstig sind Sie denn wirklich? Wer nur einen voll ausgestatteten Tagungsraum benötigt, bekommt ihn bei uns je nach Größe für 50 bis 150 Euro zur 24-stündigen Nutzung. Dafür müssen sich die Gäste ihren Kaffee aber selbst holen. Andererseits können wir gegen Aufpreis auch den vollen Service bieten. Die Gäste müssen uns nur sagen, was sie wollen. Dieses Bausteinprinzip ist sehr beliebt. Auch bei Familienfeiern und Hochzeiten. 3. Dann kochen Sie auch? Selbstverständlich, ab einer Gruppe von gut zehn Leuten bieten wir täglich warmes Essen an, gerne in mehreren Gängen. Auf der anderen Seite kann ein Backpacker bei uns aber auch ein Lunchpaket bekommen, das ihn nicht mehr kostet als beim Bäcker. So setzen wir auch in diesem Bereich den Grundgedanken des Hauses um – den Spagat zwischen Hostel und Hotel.

