Hamburg
Kompromiss beim Nichtraucherschutz in Sicht
von Ulrich Jungk
HAMBURG. Nach Plänen der CDU im Hamburger Senat soll das Rauchen in kleinen Kneipen bis zu 75 Quadratmetern erlaubt bleiben. Das soll auch für Raucherräume in Restaurants gelten, wenn dort keine Speisen verzehrt werden und Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt haben.
Linda Heitmann, Gesundheitspolitische Sprecherin des Koalitionspartners GAL äußerte Kompromissbereitschaft. Ziel der GAL sei nach wie vor ein komplettes Rauchverbot. "Aber ich bin sicher, dass wir eine gute Lösung für Hamburg finden werden", so Heitmann.
Der DEHOGA Hamburg begrüßt die Pläne der CDU als Schritt in die richtige Richtung, möchte aber, dass auch in Raucherräumen kleine Speisen gereicht werden dürfen. Zum Jahresende muss, so will es das Bundesverfassungsgericht, das Nichtraucherschutzgesetz in trockenen Tüchern sein.

