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Winteridylle: In der Residenz Hofgut Kürnach im Kürnachtal bei Kempten geht es an Weihnachten beschaulich zu Fotos: Hotel

Hotellerie

Krippenspiel im Stroh

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/51 vom 19. Dezember 2009
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Wiggensbach. Immer wenn Weihnachten näher rückt, beginnen in der Residenz Hofgut Kürnach, nicht weit von Kempten, ganz besondere Aktivitäten. Nicht nur, dass „Engelchen“ – Kinder von Mitarbeitern – durchs Haus gehen und Wunschzettel einsammeln. Das 30-köpfige Team des Familienhotels rüstet sich auch für ein außergewöhnliches Weihnachtsfest und die Stallweihnacht.

Eingeführt hat diese Hausherr Willi Sauerhering, gleich als er vor 20 Jahren das Anwesen übernahm: „Ich wollte Familien, denen Weihnachten sprichwörtlich oft heilig ist, einen Anreiz bieten, meine Gäste zu sein.“ Weil schon damals 15 Pferde und Ponys, vier Schafe, drei Ziegen und ein Esel zum Hofgut gehören, inszenierte er eine „Heilige Nacht im Stall.“ Mittlerweile braucht Sauerhering nicht mehr dafür zu werben. „Heute kommt schon die nächste Generation.“

Highlight am Weihnachtsabend ist ein Krippenspiel im Stall, das Gäste- und Mitarbeiterkinder gemeinsam, „mit Püppchen im Stroh“ gestalten.

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Der Gastgeber erinnert dabei in einer kleinen Ansprache an den Sinn der Heiligen Nacht, anschließend werden bei Punsch und Lebkuchen Weihnachtslieder gesungen, ehe der Weihnachtsmann, per Pony „anreist“ und die Kleinen beschert. Mit Geschenken, die von den Eltern zuvor an der Rezeption abgegeben wurden. Anschließend serviert das Hotel ein 3-Gänge-Menü: „Bewusst nicht zu groß“, sagt Sauerhering. „Weil die Kids nach der Bescherung zu aufgewühlt sind für ein langes Abendessen.“

Unterwegs mit Pony: Der Weihnachtsmann bringt kleinen Gästen Geschenke

Zum Weihnachts-Arrangement in der Residenz Hofgut Kürnach zählen mindestens drei Übernachtungen und ein 5-Gänge-Menü am ersten Weihnachtsfeiertag. Außerdem freuen sich die Gäste über Darbietungen wie Stubenmusik, Feuerschlucker, auch mal Skijöring. Die Gäste kommen aus ganz Deutschland, vorwiegend Bayern und Baden-Württemberg, allerdings sind es nicht nur Stammgäste: „Weil die Kinder ja irgendwann zu groß sind für eine Stallweihnacht“.

Das ganze Team trägt zum Gelingen des Events bei. Das Programm für die Weihnachtstage wird zuvor gemeinsam besprochen. Jeder Mitarbeiter hat eine Aufgabe, die Fäden laufen beim Chef zusammen. Der enorme Aufwand mache sich wirtschaftlich nicht bemerkbar, merkt Sauerhering an. Aber das Event wirke sich positiv auf das Image des Hauses aus: Das belegt schon die Auslastung der 50 Zimmer und Appartements von durchschnittlich mehr als 75 Prozent im Jahr. Generell, glaubt Sauerhering, ist das Erfolgsgeheimnis in Wiggensbach in erster Linie die Selbstverständlichkeit und Ruhe im Umgang mit Kindern. „Wir machen Herzlichkeit erlebbar“, sagt der fünffache Vater.

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