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Bremen

Mängelliste war der Behörde zu lang

Konzessionsentzug: „Stubu“ muss geschlossen werden / Betreiber spricht von „reiner Schikane“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
 Thomas Klaus

BREMEN. Heute hui – morgen ohne KonzessionKooperation loser oder enger Zusammenschluss von mindestens zwei Unternehmen, mit dem Ziel, Synergieeffekte zu generieren.
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: Vor wenigen Tagen wurde Rainer Büsing, Betreiber der Discothek Stubu am Rembertiring, auf der Jahresversammlung des DEHOGA
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Bremen noch wegen seiner langjährigen Mitgliedschaft zum Verband ausgezeichnet. Jetzt wurde Büsing die Konzession entzogen.

Nach Angaben des zuständigen Stadtamtes werden Büsing „eine Vielzahl strafrechtlich relevanter Verstöße der Türsteher des Betriebes“ vorgeworfen. Dabei geht es um Drogenhandel und Körperverletzungen. Außerdem sei es immer wieder zu Ordnungsverstößen „mit zum Teil erheblichen Gefährdungsrisiken für die Besucher des Stubu“ gekommen, so Stadtamts-Leiter Hans-Jörg Wilkens. Unter anderem seien Jugendschutz- und Brandschutzbestimmungen missachtet worden. Büsing habe ferner unzuverlässige Türsteher nicht effektiv ausgeschlossen und die Veranstaltungsräume „unzuverlässig hoch belegt“. Folgt man Wilkens, dann wurden intensive Gespräche und Verhandlungen mit Rainer Büsing geführt. Die seien jedoch „gescheitert“.

Der Stadtamts-Chef betont, dass sich die Verfügung gegen Büsing persönlich richtet. Sie wendet sich nicht gegen die Discothek als solche, die von einem neuen, zuverlässigen Betreiber fortgeführt werden könnte. Rainer Büsing spricht im Zusammenhang mit dem Widerruf der Konzession von „reiner Schikane“. tkl


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