Vier Fragen an
Marc Debourdon
1. Mit welchen Gefühlen kehren Sie dem Hotel den Rücken? In den vergangenen acht Jahren haben wir sehr viel erreicht, das Haus hat sich zu einer der besten Adressen in Deutschland entwickelt. Darauf bin ich sehr stolz. Es war eine sehr schöne, eine produktive und aufregende Zeit, die einen wichtigen Abschnitt meines Lebens kennzeichnen. 2. Und doch haben Sie sich entschieden, das Haus zu verlassen? Man muss wissen, wann man loslassen muss. Unter der Bedingung, dass das Hotel nur noch als Saisonbetrieb geführt wird, wollte und konnte ich nicht mehr weitermachen. Es tut schon ein bisschen weh, und ich werde das Schloss und meine Mitarbeiter schon sehr vermissen. 3. Was sind die schönsten Erinnerungen, die Sie mitnehmen? Vor acht Jahren wurde ich von Reemtsma eingestellt, um das Licht im Schloss auszumachen. Als Team konnten wir das Unternehmen davon überzeugen, das Hotel nicht zu schließen, sondern zu einer Top-Adresse zu machen. Und als zweites bin ich sehr stolz darauf, dass wir es geschafft haben, den Stern, den Kurt Jäger, dem Hotel ja schon mal angeheftet hatte, zurückzuholen. 4. Wie geht es für Sie weiter? Ich hatte eine Menge Visionen für das Haus, die Pläne lagen auf dem Tisch, doch der Besitzer hat sich letztlich anders entschieden. Ich finde das sehr schade. Noch habe ich keine exakten Pläne für die Zukunft, bin aber überzeugt, in einem neuen Objekt meine Arbeit als Gastgeber ebenso erfolgreich fortführen zu können. Wo auch immer das sein wird.
