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Mecklenburg-Vorpommern Branchentag gibt Richtung vor

DEHOGA-Präsident Guido Zöllik sieht Gastgewerbe und Tourismus im Nordosten auf einem guten Weg

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/49 vom 3. Dezember 2011
 Stephan Rudolph-Kramer

. „Augenscheinlich setzt sich immer mehr die Auffassung durch, dass wir kein quantitatives Wachstum brauchen, sondern vor allem ein qualitatives“, sagte Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA
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Mecklenburg-Vorpommern, beim in Rostock. Er versicherte den Gästen aus Politik und Wirtschaft, dass der DEHOGA sich dieser Herausforderung bewusst sei und bereits mit der Umsetzung begonnen habe. „Die Voraussetzungen dafür stehen im eigenen Land eigentlich ganz gut. Mecklenburg-Vorpommern und unsere Branche sind gut aufgestellt“, meinte der Verbandspräsident und skizzierte kurz die aktuelle Lage im .

Die Ursachen, dass trotz gestiegener Zahl der Ankünfte und Übernachtungen die Umsätze in der Hotellerie rückläufig sind, begründete Zöllick mit der Preispolitik. Viele Hotels sind mit den Preisen heruntergegangen, um einen zusätzlichen Anreiz auf den Markt auszuüben. Das ist zwar weitestgehend gelungen, aber um den PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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eines geringeren Deckungsbeitrages. Es wird also am Jahresende weniger übrigblieben. „Ich kann mir an dieser Stelle nicht den Hinweis verkneifen, dass alle, die jetzt in den Kommunen über neue Abgaben nachdenken, bitte vorher den Begriff DeckungsbeitragsrechnungStrikt marktorientiertes Instrument zur Ermittlung des Beitrags, den einzelne Erlösträger zur Deckung bestimmter Kosten des Unternehmens -und damit zum Gesamtergebnis des Unternehmens - beitragen.
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googeln sollten“, sagte Zöllick.

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Guter Service und Freundlichkeit sind nach Ansicht von Ministerpräsident Erwin Sellering entscheidend für den Erfolg des Gastgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir wollen weiter Spitzenqualität bieten. Wir müssen jeden Tag zeigen: Wir sind unseren Preis wert“, sagte Sellering in seinem Grußwort. Hohe Qualität lasse sich nur mit gut ausgebildetem, motiviertem und leistungsgerecht bezahltem PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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erreichen. Das Gastgewerbe präge wie keine andere Branche das Bild vom Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. „Ohne eine leistungsstarke Hotellerie und Gastronomie wäre Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsland nicht so erfolgreich“, hob der Ministerpräsident hervor.

In ihrem Gastvortrag ging die Präsidentin des Landestourismusverbandes, Sylvia Bretschneider, unter anderem auf die Schwerpunkte des Tourismusmarketings ein. „Wir werden auch im kommenden Frühjahr mit einer größer angelegten Kampagne in wichtigen Quellgebieten aufwarten, für die ich mir eine ähnlich intensive Zusammenarbeit möglichst vieler Beteiligter wünsche“, sagte Bretschneider. Ein Mehr an Kommunikation, ein Mehr an Kooperation und verbunden damit auch ein Mehr an Koordination – dies sind die essenziellen Begriffe für die weitere erfolgreiche Entwicklung in der Vermarktung des Urlaubslandes.

Im gegenwärtig laufenden Marken- und Kommunikationsprozess für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, so Sylvia Bretschneider, gehe es nicht allein um eine Neuordnung von Kernthemen und Kernzielgruppen. Es gehe vielmehr auch darum, Aufgaben sinnvoll zu verteilen, Wege und Instrumente für noch mehr Absprachen und Abstimmungen zu finden sowie Prozesse und Kampagnen konzertierter als bisher zu planen.

Stephan Rudolph-Kramer


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